Literatur

Stella Klein-Löw: Erlebtes und Gedachtes


Am 28. Jänner 2014 jährte sich der Geburtstag von Stella Klein-Löw zum 110. Mal. Das haben die Frauen AG der österreichischen Gesellschaft für Exilforschung und die Dokumentationsstelle Frauenforschung des IWK zum Anlass genommen, dem Leben und Wirken dieser großen Lehrerin, Volksbildnerin und Politikerin, die im Jahr 1939 wegen ihrer jüdischen Herkunft vom NS-Regime in die Emigration gezwungen wurde, eine eigene Tagung zu widmen, deren Vorträge nun als Buch vorliegen. Der Bogen der Beiträge reicht von der Geschichte des Kindes aus fortschrittlichem jüdischen Haus über die politisch interessierte Studentin, die Gymnasiallehrerin, die politisch interessierte junge Studentin, die Gymnasiallehrerin, in deren Leben die politischen Entwicklungen der 1930er-Jahre – wie Austrofaschismus und Nationalsozialismus – so zerstörerisch eingriffen, die Erfahrung als Dienstmädchen und Sonderschullehrerin im britischen Exil, bis zur Pädagogin, Schuldirektorin und Nationalratsabgeordneten der Nachkriegszeit. Zusätzlich kommt Stella Klein-Löw mit Auszügen aus ihren schriftlichen Arbeiten, einem Hörfunkinterview sowie einer ihrer parlamentarischen Reden auch selbst zu Wort.
Ablauf

Begrüßung: Ilse Korotin
Moderation: Traude Bollauf
Lesung und Kommentar: Petra Unger
Mitwirkende

Traude Bollauf war Redakteurin der Wochenzeitschrift „Die Frau“ und von 1975 bis 1996 beim ORF Fernsehen; 2010 Publikation zur „Dienstmädchen-Emigration“, Mitarbeiterin der frauenAG der öge.
Ilse Korotin, Leiterin des Forschungs- und Dokumentationsprojekts biografiA (IWK), Leiterin der frauenAG der öge.
Ursula Stern, Exilforscherin (u. a. Projekt »Servitengasse 1938, Spurensuche in der Nachbarschaft«), Mitarbeiterin der frauenAG der öge.
Petra Unger arbeitet als Kulturvermittlerin, Referentin für feministische Bildung und Politik und Expertin für Gender Studies und Feministische Forschung.


Vergangene Termine