Theater

Stefan Zweig: Schachnovelle


Stefan Zweig
Schachnovelle
Texteinrichtung und Spiel: Walter Gellert

Stefan Zweigs „Schachnovelle“ zählt zu den Meisterwerken der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts. In seinem letzten und zugleich bekanntesten Werk - es entstand zwischen 1939 und 1941 im brasilianischen Exil - schildert der Dichter das Aufeinandertreffen zweier Grossmeister des Schachs auf einem Passagierdampfer: im Mittelpunkt steht ein ehemaliger Häftling der Gestapo in Wien, dem die intensive Beschäftigung mit dem Schachspiel dabei geholfen hat, die Psychofolter der Einzelhaft zu ertragen. Zweig ist mit dieser fulminanten Erzählung eine eindringliche und unter die Haut gehende Schilderung der psychischen Gewalt, die im Nationalsozialismus gegen Andersdenkende ausgeübt wurde, gelungen. Walter Gellert hat die Erzählung für die Bühne eingerichtet und präsentiert die Novelle in einer szenischen Lesung - er liest und spielt und verwandelt so Zweigs „Schachnovelle“ in ein spannendes Theaterstück.


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