Literatur · Theater

Startblock: Rede an den kleinen Mann


Das Theater ist ein öffentlicher Ort, so lautet eine viel zitierte Definition, die prinzipiell natürlich nichts von ihrer Gültigkeit verloren hat. Aber anstatt nur im Dunklen nebeneinanderzusitzen, wollen wir am Beginn der neuen Intendanz 100 Tage lang die Gelegenheit nutzen, Euch Auge in Auge zu begegnen, Euch kennenzulernen, uns mit Euch auszutauschen, mit Euch zu diskutieren, zu streiten, zu feiern.

Dazu laden wir Institutionen der Stadt – sei es die Kombüse, sei es die Uni, seien es Kunstschaffende oder Kolleginnen und Kollegen aus der freien Theaterszene – ein. Einige altbekannte Veranstaltungen werden hier auch weiterhin stattfinden: „Uni im Theater“, Nachgespräche, dazu kommen Premierenfeiern, neue Diskussionsformate wie der „Host Club“, Ausstellungen, Werkstätten, theaterpädagogische Formate, Konzerte, Poetry-Slams – you name it. Der Anfang wird bunt und ruht auf vielen Schultern.
HAUS DREI heißt ab sofort die oberste Ebene des Schauspielhauses, die am Beginn der Spielzeit 100 Tage lang als Begegnungszone, Dialogwerkstatt, intermedialer Raum, Aktionsraum für alle offen sein wird und die Stadt ins Theater bringen soll.

Kafka/May Äffische Vorleben – Zwei Grenzgänger zwischen Tier und Mensch mit Dorothee Steinbauer und Wolfgang Dobrowsky am 21. und 23. Oktober, 20.30 Uhr, HAUS DREI
„…Bei Tag will ich sie nicht sehen; sie hat nämlich den Irrsinn des verwirrten dressierten Tieres im Blick; das erkenne nur ich, und ich kann es nicht ertragen“, äußert sich der Affe Rotpeter in Kafkas BERICHT FÜR EINE AKADEMIE über die halbdressierte Schimpansin, die ihm abends zu Diensten steht.
MIMI Dorothee Steinbauer ROTPETER Wolfgang Dobrowksy Konzept & Regie Steinbauer&Dobrowsky Technik Herbert Schranz


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