Theater

Sprengkörperballade


Die Schweizer Regisseurin Claudia Bossard, zuletzt am Schauspielhaus Graz und Staatstheater Darmstadt tätig, bringt das Stück der Autorin Magdalena Schrefel zur Österreichischen Erstaufführung.

Außerdem halten sich in ihrem Leben die meisten Mädchen für sehr alte Frauen.

Und sehr alte Frauen benehmen sich gelegentlich wie Mädchen.

Das ist Programm.

Sprengkörperballade arbeitet als abenteuerliche, poetisch aufgeladene Sprachpartitur die Vergangenheit und Gegenwart von drei Frauengenerationen auf. Die Mutter Djana stellt mit ihrer jüngeren Tochter wieder und wieder die Trennung vom Vater nach, die ältere Tochter zieht mit der besten Freundin auf der Suche nach den perfekten Augenblicken durch die Stadt, während die zwei uralten Gespensterschwestern Cookie und Fuzzie sich lustvoll in endlosen Kinderspielen quälen.

In jeder Figur steckt die Möglichkeit und der Wunsch nach einer Explosion, nach einem Feuer, einem Funken, einem Vibrieren und einem Sprengen von dessen, was nur schwer auszuhalten ist: das Sein im hier und jetzt. Aber manchmal muss man eben, manchmal muss man eben sein ...


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