Ausstellung: Wissen

Spielbilderbücher aus der Sammlung des Spielzeug Museum


Die Ausstellung im Spielzeug Museum zeigt eine Vielzahl an Beispielen aus der reichen Geschichte des beweglichen Spielbilderbuchs.

Spielbilderbücher sind im bunten Reigen der Kinder- und Jugendbücher eine ganz besondere Sache. Sie haben einen besonderen Reiz, weil sie das Bindeglied zwischen dem Buch und dem Spielzeug sind. Bilderbücher, mit denen man spielen kann, sind für alle Altersgruppen geeignet, denn sie beinhalten ein Moment, für das der Leser nie zu alt oder zu jung ist: die Überraschung. Beim Aufschlagen der Buchseite entfaltet sich ein dreidimensionales Gebilde aus dem Bund heraus. Daneben gibt es eine Vielzahl anderer, ebenso wichtiger Bewegungsformen, etwa den Streifenzug, die Drehscheibe und vieles mehr. Die große Vielfalt der kräftigen und leuchtenden Farben dieser sich aufbauenden Figuren tragen zum Überraschungseffekt ausdrucksstark bei. Die Ausstellung im Spielzeug Museum zeigt eine Vielzahl an Beispielen aus der reichen Geschichte des beweglichen Spielbilderbuchs. Hildegard Krahé, die bekannte Bibliothekarin und Jugendbuch-Spezialistin, schenkte ihre Sammlung von etwa 300 Spielbilderbüchern im Jahr 2001 dem Spielzeug Museum, wo sie mit der hauseigenen Sammlung vereint wurde. Das Spielzeug Museum verfügt damit über die frühesten Spielbilderbücher aus den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts bis zu heutigen Werken und ist in der Lage, ein wichtiges Phänomen der Buchwelt umfassend zu dokumentieren.

Di. bis So. 9 bis 17 Uhr


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