Theater

Spiel des Lebens


Zum Stück: In einem fiktiven totalitären Staat, eventuell Paris der vierziger Jahre, kommen eine junge burgeoise Frau, Ève, Frau des Polizeisekretärs und ein junger Mann aus der Arbeiterklasse, Pierre, Chef der Rèsistance, am gleichen Tag gewaltsam ums Leben. Diese Tatsache wird ihnen erst be-wusst, als sie, von einer Stimme in die "Rue Laguénésie" gerufen, dort vor vollendete Tatsachen ge-stellt werden.
Eine Art Dienstzimmer stellt das Verwaltungsbüro des Totenreiches dar, wo ihnen freundlich, aber unmissverständlich dargelegt wird, dass sie ab nun tot sind und ins Jenseits entlassen werden. Im Jenseits treffen nun die zwei Figuren erstmalig aufeinander und verlieben sich. Genauer gesagt, sie spüren, sie hätten sich im Diesseits lieben können, denn das Jenseits ist gefühlsarm und der Körper-berührung nicht mächtig.

Mitten in der Vehemenz dieser Erkenntnis ertönt wieder ein Ruf an sie in die Rue Laguénésie: Auf-grund eines bürokratischen Lapsus bezüglich ihrer Herkunft wird nachkorrigiert: Sie waren füreinan-der bestimmt. Sie bekommen die Chance, gemeinsam ins Reich der Lebenden zurückzukehren.Um jedoch dort bleiben zu dürfen, müssen sie es schaffen, ihre Liebe 24 Stunden aufrecht zu erhalten, mit vollstem Vertrauen und all ihrer Kraft. Sollten jedoch Zweifel an ihrer Liebe entstehen, müssen sie in das Totenreich zurück.
Zurück im Diesseits treten all die Schwierigkeiten zutage, denen sie sich als Lebende stellen müssen. Einen Tag lang nur ihre Liebe zu nähren war die Aufgabe. Doch Pierre kann nicht wirklich von seiner Aufgabe, einen bevorstehenden Putsch gegen das Regime zu leiten, ablassen - und Ève lässt die Sorge um ihre Schwester, die in den Fängen ihres zwielichtigen Mannes steckt, nicht los. Ihre unter-schiedliche Herkunft lässt die Kluft zwischen ihnen immer breiter werden und an ihrer Liebe zweifeln.

Text und Regie: Luka Oberhammer
Ausstattung: Johannes Schlack
Es spielen: Theresa Waas, Christoph Griesser, Christoph Stoll, Christoph Steinbacher, Franz Sul-zenbacher, Ossi Nairz, Ursula Hammermann, Therese Hofmann, Bernadette Ganahl, Susi Mair, Markus Pinter, Verena Rosenauer, Ingrid Wariwoda, Sonja Rudolf, Sara Hochgruber, N.N.
Technik: Konrad Hochgruber, Didi Scherz
Grafik: Dieter Seelos
Öffentlichkeitsarbeit: Christoph Tauber
Gesamtleitung: Konrad Hochgruber/Margaret Stampfl

Kartenreservierung: Sie können Tickets online auf www.westbahntheater.at oder per Telefon unter 0650/92 512 55 reservieren. Freie Platzwahl.


Vergangene Termine