Theater

Im Spiel der Sommerlüfte


Schnitzlers sprachliche Kunst der Doppeldeutigkeit ist in vollendeter Form zu erleben. Mit harmlosen Äußerungen spricht fast jede Zeile von dieser „anderen Welt“, der Welt unserer geheimen Wünsche und Leidenschaften.

Arthur Schnitzler
IM SPIEL DER SOMMERLÜFTE
Schauspiel in drei Akten

SCHNITZLERS LETZTES STÜCK – 1929.

In einer unruhigen Zeit beschwört der Dichter noch einmal die Welt seiner Jugend, die unbeschwerten Sommer in einem niederösterreichischen Dorf,
das ganz die Züge von Reichenau trägt.

STIMMUNG IST ALLES.

In den Sommerlüften bewegen sich die Figuren zwischen Komödie und Drama ihres Lebens.
SOMMERFLIRTS ohne Konsequenzen.

Nach den großen dramatischen Stücken Schnitzlers fühlen sich die „Sommerlüfte“ aufs Erste leicht und zart an. Und doch verströmt dieses Stück eine Melancholie, einen Schmerz, der sich erst allmählich entfaltet.

Schnitzlers sprachliche Kunst der Doppeldeutigkeit ist in vollendeter Form zu erleben. Mit harmlosen Äußerungen spricht fast jede Zeile von dieser „anderen Welt“, der Welt unserer geheimen Wünsche und Leidenschaften.
Was sich wie eine moralische Diskussion zwischen der Ehefrau und dem Priester anhört, ist letztlich eine bewegende Liebesszene, die zu keiner Erfüllung finden kann.

Professor Friedlein Miguel Herz-Kestranek
Josefa, seine Frau Julia Stemberger
Eduard, deren Sohn Tobias Reinthaller
Gusti, deren Nichte Maria Schuchter
Dr. Felix Faber, Arzt David Jakob
Kaplan Holl } Marcello de Nardo
Ltn. Holl, sein Bruder
Kathi, Dienstmagd Fanny Altenburger
Das ältere und Alina Weillechner
jüngere Rainer-Mädel Helena Strasser
Kirchau, ein niederösterreichisches Dorf.
Spätsommer, um die Jahrhundertwende.
Regie: Beverly Blankenship
Kostüme: Erika Navas
Bühne und Produktionsleitung:
Peter Loidolt


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