Jazz

Sound of Movies 2016


LEHRENDE UND STUDIERENDE, Solisten und Ensembles des Departments für Musikpädagogik Innsbruck bringen Originalwerke sowie Eigenarrangements von Ennio Morricone, Ron Goodwin, M. A. Schmid, R. Addinsell u.a. zur Aufführung.
Der englische Pianist Louis Kentner, der den Klavierpart des „Warsaw Concerto“ von Richard Addinsell aus dem Film „Dangerous Moonlight“ von 1941 einspielte, bestand darauf, nicht im Filmabspann genannt zu werden, um seinen guten Ruf als klassischer Musiker nicht zu gefährden! Das einsätzige, dem Stile Sergei Rachmaninows nachempfundene Klavierkonzert verkaufte sich schließlich millionenfach und schaffte den ungewöhnlichen Weg von der Leinwand in den Konzertsaal…

Den Anfang machte ein Saturday Night Live-Sketch von 1976, in dem die beiden Schauspieler und Komiker Dan Aykroyd und John Belushi in Bienenkostümen mit der „Howard Shore and his All-Bee Band“ auftraten. Übrigens jener Howard Shore, der 25 Jahre später die oscarprämierte Filmmusik zur „Herr der Ringe“-Trilogie schrieb…
Als „The Blues Brothers“ sorgten sie Ende der 1970er Jahre derartig für Furore, dass 1980 eine gleichnamige Filmkomödie, basierend auf einer Sketch-Reihe, gedreht wurde, die ihrerseits zum Kultfilm wurde und eine Welle der Begeisterung für Bluesmusik auslöste.

Martin Anton Schmid, Studierender des Departments und Komponist, wird live zu den bewegten Bildern Ausschnitte aus seinen beiden Filmmusiken "Julie" und "Burnout" (Kinopremiere am 21.10. 2016 in Innsbruck) dirigieren.


Vergangene Termine