Tanz · Theater

Sorour Darabi - Savusun


Die Wiener Festwochen bieten mit Farci.e und Savušun zwei ausdrucksstarke Einblicke in einen originellen künstlerischen Kosmos.

Savušun, die neueste Arbeit von Sorour Darabi, ist eine Ode an die Verletzlichkeit, an fühlende, lebendige Wesen. Wie in seiner Performance Farci.e steht auch hier der Körper im Mittelpunkt. Wortwörtlich bedeutet „Savušun“: den Tod des Siyāwasch, des sagenumwobenen persischen Prinzen, beklagen. Inspiriert von der präislamischen Trauerzeremonie, die noch heute von schiitischen Muslimen zelebriert wird, untersucht derdie iranische Künstlerin, wofür der (männliche) Körper stehen kann. Denn in diesen traditionellen Ritualen des Trauerns, Schreiens, Singens und Schlagens erkennt Sorour Darabi eine heterogene Schönheit: Männer, die ihre Kraft und ihre Schwäche der zusehenden Menge offenbaren. Das gemeinsame Erlebnis ruft widersprüchliche und gemischte Gefühle: Stärke, Gewalt, Schmerz, Trauer und Zärtlichkeit.

Konzept, Choreografie, Performance Sorour Darab


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