Theater

Sophokles - Antigone


Das antike Drama stellt die Frage nach dem richtigen Regieren und führt mit drastischen Mitteln den Widerspruch von Gewissensverpflichtung und staatlichem Gesetz vor Augen.

„Zahlreich ist das Ungeheure, doch nichts ungeheurer als der Mensch.“

Nach der erfolgreichen Produktion von Aischylos’ „Die Perser“ im letzten Jahr, bringt Theater Wolkenflug ab 21. Juni 2017 Sophokles’„ANTIGONE“ auf die Bühne des Amphitheaters Virunum. Regie führt erneut Erfolgsregisseurin UTE LIEPOLD. In Athen wahrscheinlich im Jahr 442 v. Chr. uraufgeführt, ist „Antigone“ das zuerst aufgeführte Stück von Sophokles' „Thebanischer Trilogie“, zu der außerdem "König Ödipus" und "Ödipus auf Kolonos" gehören. Es erzählt die Tragödie einer starken Frauenfigur im antiken Theben. Die Titelfigur Antigone ist in der griechischen Mythologie eines der vier Kinder der inzestuösen Verbindung von Ödipus und Iokaste. Mit ihrem Beharren auf der Pflicht zur Bestattung des Bruders und der damit einhergehenden Auflehnung gegen König Kreon wurde sie zur Verkörperung von Zivilcourage und Emanzipation. Für den Philosophen Georg Friedrich Hegel ist die Geschichte von Antigone der Ausdruck der Kollision von zwei Grundverpflichtungen des menschlichen Zusammenlebens: dem Gehorsam gegenüber dem Gesetz und der familiären Verpflichtung.

Inszenierung Ute Liepold
Bühne Karla Fehlenberg
Kostüm+Maske Michaela Haag
Assistenz Karin Prucha+Stephanie Sihler

ANTIGONE Sophie Aujesky
ISMENE Eva Reinold
KREON Marcus Thill
HAIMON Markus Achatz
CHORFÜHRER/TEIRESIAS Gernot Piff
WÄCHTER/BOTE Michael Kuglitsch


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