Klassik

Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker in Schönbrunn


Erstmals ist das Sommernachtskonzert zugleich die Eröffnung der Wiener Festwochen.

Das Sommernachtskonzert 2015 steht im Zeichen nordeuropäischer Komponisten, deren Werke seit 1860 in den Programmen der 1842 gegründeten Wiener Philharmoniker stehen.



Weitgehend vergessen ist heute der zu Lebzeiten höchst populäre und erfolgreiche Komponist Christian Sinding. Wie vernetzt und bekannt die Musikszene auch schon im Jahrhundert vor dem Worldwide Web war, zeigt ein Detail, das eine Verbindung zum heutigen Programm herstellt: Ferruccio Busoni, Komponist und bekannter Pianist, war 1896 Solist von Griegs Klavierkonzert bei den Wiener Philharmonikern unter der Leitung des Komponisten.

Sieben Jahre zuvor hatte er in Leipzig als Pianist zusammen mit dem Brodsky-Quartett großen Anteil am ersten durchschlagenden Erfolg Sindings: der Uraufführung von Sindings Klavierquintett. Eine andere Solistin von Griegs Klavierkonzert bei den Wiener Philharmonikern, Teresa Carreño, war zusammen mit ihrem Mann, dem Komponisten Eugen D’Albert, als hervorragende Interpretin von Sindings Variationen für zwei Klaviere bekannt.



Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker in Schönbrunn Programm:



Richard Strauss: Wiener Philharmoniker Fanfare, o.op. 109
Carl Nielsen: Ouvertüre zur Oper Maskarade
Edvard Grieg: Klavierkonzert in a-Moll, op. 16
Christian Sinding: Frühlingsrauschen, op. 32, Nr. 3 [orchestriert von Hans Sitt]
Edvard Grieg: Peer-Gynt-Suite Nr. 1, op. 46
Jean Sibelius: Finlandia, op. 26


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