Alte Musik · Klassik

Sommerkonzert des Städtischen Orchsters Schwaz: Musikalische Kostbarkeiten aus dem 18. Jahrhundert


Mit unterhaltsamen Klängen aus vergangenen Zeiten wartet das Städtische Orchester Schwaz unter der Leitung von Michael Plattner bei seinem Sommerkonzert auf.

Eine Orchestersuite von Georg Philipp Telemann lässt uns programmatisch anschaulich an den wundersamen Abenteuern des Don Quixote teilnehmen. Da wird mit dem „Ritter von der traurigen Gestalt“ in den furiosen Kampf gegen die Windmühlen galoppiert oder in verzückten Seufzern der angehimmelten Dulcinea der Hof gemacht – 300 Jahre alte Musik, die immer noch köstlich zu unterhalten weiß.
Nach dem Kennenlernen einer selten gehörten Rarität – einer quirligen kleinen Symphonie des belgischen Mozart-Zeitgenossen François Joseph Gossec – begeben wir uns ins Salzburg des Jahres 1775, wo Studenten und Professoren in einer lauen Sommernacht ein eben zu Ende gegangenes Studienjahr fröhlich feiern.
Für einen solchen Anlass komponierte nämlich der junge Wolfgang Amadeus Mozart seine große Serenade KV 204, die in einer abwechslungsreichen Satzfolge verschiedenen Instrumenten reizvolle solistische Auftritte gewährt. Ein anspruchsvolles Violinsolo, das Mozart dabei für sich selbst vorsah, ist bei Konzertmeister Vinzenz Bittner in kompetenten Händen.


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