Alte Musik · Klassik

Sombre plaisir d’un coeur mélancolique/ Je später der Abend …


Dass es keines großen Orchesters bedarf, um unserem Publikum zutiefst berührende Musikerlebnisse zu bescheren, haben uns die Nachtkonzerte der vergangenen Jahre auf beeindruckende Art und Weise vor Augen und Ohren geführt. Gibt es denn einen Zusammenhang zwischen Uhrzeit und empfundener Intensität?

Eine mögliche Erklärung für die ganz besondere Atmosphäre solcher Konzertminiaturen zu später Stunde liegt wohl auch darin, dass Dunkelheit und nächtliche Stille sich wie eine Decke über all das legen, was unsere Aufmerksamkeit in der Hektik des Tages auf sich ziehen könnte. So werden auch wir ruhig und bereit, die Musik – und die ihr innewohnende

Stimmung – in uns aufzunehmen.

Friederike Heumann, herausragende Virtuosin der Viola da gamba, und Franco Pavan, dem trigonale-Publikum seit langem lieb gewordener Meister der Theorbe und Laute, musizieren erstmals in Duo-Besetzung. Ein weiteres Beispiel für eine künstlerische Zusammenarbeit, die ihren Ursprung hier bei uns findet, denn die beiden Ausnahmekünstler lernten einander im April 2014 bei der Aufführung der Auferstehungshistorie von Heinrich Schütz im Dom zu Maria Saal kennen, wo auch der Wunsch nach einem gemeinsamen Projekt entstand. Gern erfüllen wir ihnen diesen – mit Sicherheit auch zur Freude unseres Publikums.

Wir hören Werke von Marin Marais, Diego Ortiz, Sieur de Sainte-Colombe, Arcangelo Corelli u.a.

Friederike Heumann – Viola da gamba
Franco Pavan – Laute, Theorbe


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