Pop / Rock

Solstafir


Eine graue Landschaft; Erosion, archaische Gebirgsmassive vulkanischer Schlacke. Der Wind des stürmischen Meeres peitscht. In einer Mulde ein brüchiges Klavier, ein Sänger stimmt eine isländische Hymne der Traurigkeit an, auf dem höchsten Stand des Pathos brechen sich endlich die hohen Wellen knisternder Gitarren und beckenklingenden Schlagzeugs. Lauter als der ewige Wind müssen sie klingen; Entladung und Spannung zuckend wie Elmsfeuer über die Landschaft. Ein Epos in Schwarz-weiss ist die Klangfarbe, ein elegischer Film isländischer Sagenwelt, dessen Thema Mensch und Natur lauten könnte, scheinen die einzigen Themen zu sein, die die Band in ihren dunkelschweren Postrock gießt. Gleißende Dynamik, brüchige,emotionale Härte. Metalanleihen sind ein Opfer an die dunklen Geister. Ulver, Current 93, US Christmas und This Will Destroy You sind weitere Hohepriester, doch niemand vertont die Tragik des hohen Nordens intensiver als diese Isländer!


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