Theater

Sohn. Angenommen, du bist die Mutter eines Radikalen


Eine Produktion des TIB - Theater im Bahnhof Graz in Kooperation mit WERK X-Petersplatz | Uraufführung | Inszenierung: Ed. Hauswirth | Schauspiel: Eva Hofer

Ihr wollt wissen, wer wir sind? Wir werden es euch verraten. Wir sind die Antwort auf euch, denn wir sind eure Kinder. (Markus W.: Die identitäre Generation)

Sie könnten auch unsere Kinder sein, vom Alter her. Nur: Die Werte, die sie vertreten, sind uns fremd und verstören uns. Sie sagen, sie wollen doch nichts anderes als ihre Identität, ihre Nationalität, ihre Kultur zurück, das sei doch nicht verboten. Dieser Abend wird eine hemmungslose Konfrontation mit dem menschenverachtenden Schönen im Land Österreich, wo das Wort „Bewegung“ wieder Konjunktur hat.

Es geht um eine Mutter, die versucht, die Geisteshaltung ihres Sohnes mit ihrem eigenen Leben in Einklang zu bringen. Woher kommt sein Denken, wie pflanzt es sich fort? Was ist der mentale Generationenvertrag, was der Generationenverrat? Ein Abend, radikal und persönlich zugleich.

"Ein emotionaler Ausruf gegen die Indifferenz, mahnend und kritisch, das Theater hinter sich lassend.“ – Kleine Zeitung

Ausstattung: Heike Barnard
Support: Johanna Hierzegger
Technik: Moke Rudolf-Klengel
Sounddesign: Claudia Holzer
Beratung, Gespräche: Colette Schmidt, Roman Schweidlenka, Uwe Seiler, Andreas Peham / Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes

Wien-Premiere


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