Vortrag

Slow Art Day 2015


Haben Sie manchmal den Eindruck es gibt im Museum so vieles zu entdecken, dass Sie mit dem Blick gar nicht nachkommen?

Studien zeigen, dass die durchschnittliche Betrachtungsdauer eines Bildes im Kunstmuseum elf Sekunden beträgt. Kein Wunder also, dass man sich danach oft kaum an Einzelheiten erinnern kann. Dieser Entwicklung soll der Slow Art Day entgegen wirken. Qualität statt Quantität – Kunstbewusstsein statt Kunstkonsum.

An einem Tag im Jahr besuchen Menschen auf der ganzen Welt Museen und Galerien und nehmen sich Zeit für "langsamen" Kunstgenuss. Die Teilnehmer betrachten dabei fünf Kunstwerke für jeweils 10 Minuten und kommen dann zusammen, um über ihre Erfahrungen zu sprechen. Ein einfaches Konzept, das das Ziel hat, sich auf das Kunsterlebnis und die Fertigkeit des Sehens zu konzentrieren.

Im Jahr 2015 kommt der Slow Art Day zum ersten Mal auch nach Wien.
Einzigartig hier ist, dass die Werke auch aus kognitionswissenschaftlicher Sicht im „Blicklabor“ der Universität Wien mittels Eye-Tracking untersucht werden. Die Ergebnisse werden dann mit den BesucherInnen geteilt und diskutiert.

Die Veranstaltung ist kostenlos.


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