Pop / Rock

Sleaford Mods


Die Sleaford Mods gründet sich irgendwann gegen 2006, als Jason Williamson in Nottingham lebte. Erwachsen teils aus Frustration und teils Zufall, manifestierte sich das Projekt schnell als aggressiver, verbaler Ansturm auf alles was mit dem tagein tagaus des Geringverdieners, und den häuslichen Situation die aus dieser Falle entstehen, zu tun hat.

2009 traf er Andrew Fearn und aus den Sleaford Mods wurde ein Duo. Durch einen Gig bei einem Festival, dass von Nottingham's Rammel Club kuratiert wurde, entwickelte die Band einen guten Draht zum hiesigen Abstract-Punk Label Harbinger Sound. Eine Verbindung der, ein Jahr später, das Vinyl Album „Austerity Dogs“ entsprang. 4 Auflagen, unzählige Auftritte in Clubs und auf Festivals quer durch Europa später finden sich die Sleaford Mods in allerhand Feulleitons von Online- und Printmedien quer über den Globus wieder, inklusive etlicher Best-Of Jahrespolls 2013.

Eine Entwicklung die mit dem Release von Divide and Exit 2014 noch übertroffen wurde. Kaum ein Medium, dass kein Feature zum umjubelten Duo raus bringt, bei Vice UK hat Williamson bereits sogar eine eigene Kolumne.

„Die Sleaford Mods sprechen über die kaputte, abgehängte Welt der britischen Underdogs, das Elend der opportunistischen Mittelschicht, den Schwachsinn der Vollbart-Hipster, die Dummheit der Politiker, die Meinungspogrome in den sozialen Netzwerken, die Trostlosigkeit einer Stadt wie Nottingham. Gegen die Eleganz der Connaisseur-Musik setzen sie archaische Popgefühle. Schluss mit dem Boutiquenterror, her mit Klassenkampf und Realismus.“
(Welt.de)

„Geballter Unmut, üble Laune und aufgestaute Aggression, die raus muss. Ein Sog, ein Strudel, der dich mitreißt. Schon lange hatte Musik nicht mehr diese Direktheit und Dringlichkeit wie die Tracks auf "Divide and Exit" von den Sleaford Mods.“
(BR)


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