World Music · Wienerlied

Slavko Ninic & Wiener Tschuschenkapelle



Die letzten Jahre bespielte Alegre Correa die sogenannte "Heilige Nacht". Diesesmal aber feiert er Weihnachten in seiner Heimat Brasilien, weswegen heuer Slavko Ninic mit seiner Tschuschenkapelle das Hochamt übernimmt! CH

Slavko Ninic: vocals, guitar
Mitke Sarlandziev: accordion
Hidan Mamudov: clarinet, saxophone, vocals
Jovan Torbica: bass
Maria Petrova: percussion

Seit 15 Jahren die Pioniere des heimischen Balkanfolk: Die Tschuschenkapelle gehört zu Wien, wie der Schlag auf dem Apfelstrudel. Vor 15 Jahren begann der gelernte Soziologe Ninic, der es geschickt verstand, den rauen Charme eines slawonischen Traktorhändlers zu kultivieren, ein österreichisches Publikum mit der Herkunftsmusik der hunderttausenden GastarbeiterInnen zu konfrontieren, die da den heimischen Reichtum miterarbeiteten.


So sang er sich mit sonorem Tenor durch Pannonien, die Länder des ehemaligen Jugoslawien, den südlichen Balkan und die Türkei, mitreißende an Herz und Seele gehende Lieder, tat dies aber mit so viel Wärme, dass man sich anstatt der Pulsadern dann doch noch eine Flasche Sljivovica öffnen musste. Eine seltene Kunst. In der jüngsten Besetzung klingt die "Kapelle" südlicher denn je. 
(Richard Schubert)