Pop / Rock

Sir Tralala / Voodoo Jürgens


SIR TRALALA
“Digitaler Krachschläger und analoger Herzensmasseur, Eigenbrötler und Entertainer, Multi und Weird-Folk-Genius und größenwahnsinniger Komponistenschelm.“ - so wird „Sir Tralala“ von der Musikpresse beschrieben.
Von der einfachen Folkballade, über psychedelisch elektronischen Wahnsinn, von fiddlelastiger Bluegrassmusik bis hin zum opulent orchestralen Epos, ob Punkrock, Blues oder deutschsprachiger Hip Hop, es gibt kaum etwas, das dem Sir fremd ist. Seine Lieder sind Betrachtungen der Zwischenmenschlichkeit, manchmal aufgewühlt, oft heilsam. Interessant wird es, wenn Songs von Lou Reed, Nick Cave, Johnny Cash oder Tom Waits neu interpretiert werden. Und heiter bis böse, wenn der Sir vom Englischen in den Wiener Dialekt wechselt. Hinter dem Alter Ego Sir Tralala steckt David Hebenstreit: Musikproduzent, Filmmusikkomponist, Studio- und Livemusiker, Dozent, Juror, und Nerd mit anarchischer Ader.
Ob als Kurator des legendären „Popkultugemüsebeet“ in Wien, in dem erfolgreiche Künstler wie Soap & Skin oder der Nino aus Wien ihre ersten musikalischen Fußspuren aus dem Schlamm in die populärkulturelle Öffentlichkeit taten, oder mit musikjournalistischen Beiträgen ua. für die NZZ, ob als Geiger in Projekten wie der „Neigunsgruppe: Sex, Gewalt und gute Laune“, die sich in österreichischer Mundart über aktuelle Indiehits hermachte, und damit tiefgründende Erfolge einfuhr, ob als Studio und Gastmusiker auf etwa 30 veröffentlichten Alben, oder als Verfasser eines orchestral durchkomponierten Werkes, dessen Partitur dreimal so dick ist, wie die von Beethovens Schicksalssinfonie: Der Versuch, sein Schaffen aus einem musikstilistischen Verständnis heraus zu begreifen, scheitert an der Vielseitigkeit des Künstlers.

VOODOO JÜRGENS
„Vor ein paar Wochen durfte ich und ein paar Andere die neuen Lieder von "Voodoo Jürgens" an einem verwilderten Ort, dem Nordbahnhofgelände im zweiten Bezirk, hören. Neben einem alten Autowrack stehend sang der Voodoo in einem ostösterreichischen Dialekt , der irgendwie mehr was von Strasse als von Land hat, Lieder über Drogen, Prostitution, schwierigen zwischenmenschlichen Beziehungen und Verwahrlosung. So habe
ich es zumindest in Erinnerung. Mit viel Gefühl und ein bisschen Dreck, Staub und Witz. Ich war begeistert.“ (nino aus wien)


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