Klassik

Sinfoniekonzert Linzer Konzertverein


Interpreten:

Elisabeth Wimmer Sopran
Christa Ratzenböck Mezzosopran
Jacques le Roux Tenor
Reinhard Mayr Bass
Collegium Vocale (Einstudierung: Josef Habringer)
Hard-Chor (Einstudierung: Alexander Koller)
Linzer Singakademie (Einstudierung: Alexander Koller)
Marc Reibel Dirigent

Programm:

L. v. Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
G. Rossini: Stabat Mater für vier Solostimmen, Chor und Orchester

"Stabat Mater" für vier Solostimmen, Chor und Orchester von Gioacchino Rossini verleugnet mit keiner Note, dass es von der Hand eines Opernkomponisten stammt. Eines Komponisten, der innerhalb von acht Jahren zwischen 1815 und 1823 nicht weniger als zwanzig Opern schrieb. Die "Italienerin in Algier" begründete seinen Ruf als Bühnenkomponist, seinen größten Erfolg erzielte er 1816 mit dem "Barbier von Sevilla".

Karriere machte er in Frankreich, wo er zum "Ersten Komponisten des Königs" und "Generalinspektor des Gesangswesens in Frankreich" bestellt wurde. 1829 brachte er seine französische Große Oper "Wilhelm Tell" heraus, ein Jahr später verlor er seine Ämter im Zug der revolutionären Ereignisse. Daraufhin ging er in Pension und schrieb nur noch fallweise Gelegenheitskompositionen. Er lebte wieder in Bologna, dann in Florenz und zuletzt in Frankreich. Er starb 1886 in Passy bei Paris.

Neben 34 italienischen und fünf französischen Opern verfasste Gioacchino Rossini eine große Anzahl von Hymnen, Kantaten, Arien und Liedern. Aber auch viele Instrumentalwerke und Kirchenmusik entstammen seiner Feder. Warum der Meister im Alter von 38 Jahren die Komposition von Opern nicht fortgesetzt hat und nur wenige Werke schuf, rätselten Biographen und Musikgeschichtsschreiber. Mit wenig verhülltem Vorwurf stellten sie fest. dass er nur noch das Leben eines "ungeistigen Gourmets" geführt habe.

Eine Ausnahme ist das "Stabat Mater", entstanden 1832, das der LINZER KONZERTVEREIN gemeinsam mit dem Collegium Vocale unter der Einstudierung von Josef Habringer, dem Hard-Chor und der Linzer Singakademie, einstudiert von Alexander Koller und den Solisten Elisabeth Wimmer (Sopran), Christa Ratzenböck (Mezzosopran), Jacques le Roux (Tenor) und Reinhard Mayr (Bass), wie immer im Linzer Brucknerhaus zum musikalischen Großereignis macht.

Der Konzertabend wird vervollständigt mit der Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92 von Ludwig van Beethoven. Dirigent des Konzertes ist Marc Reibel, der zum ersten Mal am Pult des LINZER KONZERTVEREINS steht.


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