Kabarett

Simon Pichler & Leo Lukas - Fremde Federn


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In ihrem neuen Programm entfalten Leo Lukas & Simon Pichler eine illustrierte Weltgeschichte der Komik. Dabei garnieren sie historisch Gesichertes locker, um nicht zu sagen: knusprig-prickelnd mit eigenen Interpretationen.

Hr. Lukas und Hr. Pichler, bis jetzt haben sie sich ihre Texte überwiegend selbst geschrieben. Hunderte Lieder, Sketche und sonstige Kabarettnummern, dazu noch einiges für Kollegen und Kolleginnen. Fällt ihnen für ihr neues Programm auf einmal nichts mehr ein?
Dazu die Künstler: "Ach, Eigenes spielt sich meist leichter. Wir fühlen uns jedoch endlich reif, auch FREMDE FEDERN würdigen zu können. Wobei das in Summe sogar mehr Arbeit ist, wenn du eine originelle Neu-Interpretation abliefern willst."

Zusammen haben Leo Lukas & Simon Pichler über siebzig Bühnenjahre auf dem Buckel und etwa fünftausend Auftritte in den Knochen.

In ihrem neuen Programm entfalten Leo Lukas & Simon Pichler eine illustrierte Weltgeschichte der Komik. Dabei garnieren sie historisch Gesichertes locker, um nicht zu sagen: knusprig-prickelnd mit eigenen Interpretationen. Erstmals setzen sie auch Projektionen ein, unterstützt vom begnadeten Zeichner Jörg Vogeltanz und von Franz Alexander Langer als „virtueller Pianist“ und zusätzliche Gesangsstimme.

Einen weiteren Bogen haben selbst diese zwei Urgesteine der öst. Kabarettszene noch nie gespannt: von den Standup-Clubs des griechischen Altertums über u.a. chinesische und persische Witzbücher bis zum zeitgenössischen – in Wahrheit uralten – Rap und Poetry Slam. Die globalen Wurzeln der afro-amerikanischen „Dirty Dozens“ werden ebenso gewürdigt wie „kracherte“ alpine Gstanzln. Meilensteine von Hermann Leopoldi, Karl Valentin, Gerhard Bronner und Georg Kreisler kommen vor, aber auch kaum bekannte Kleinode.

Die steirischen Erzfreunde pflücken FREMDE FEDERN aus mehr als vier Jahrtausenden. Denn zeitlos aktuell ist das Bestreben, Schicksalsschläge mit Humor zu ertragen. Ebenso zeitlos aktuell sind Themen wie Zukunftsangst, Fremdenfeindlichkeit und der diese schürende Populismus.

Bereits im Buch Exodus der Bibel findet sich z.B. das Vorurteil, Zugewanderte wären faul – und würden trotzdem den Einheimischen die Arbeitsplätze wegnehmen. Humoristisch-obszöne Beleidigungen der Ahnenreihe sind auf einer ägyptischen Stele aus dem 8. Jh. v. Chr. zu lesen. Auch Shakespeares Drama „Timon von Athen“ (ca. 1605) enthält einen, wohl schon damals „klassischen“ Witz der Sorte „Deine Mutter …“

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