Klassik

Simon Keenlyside, Bariton & Malcolm Martineau, Klavier


Der «blauen Blume der Romantik» nachspüren: In den Kompositionen Franz Schuberts vereint sich ein todessehnsüchtiger Biedermeier-Ton mit dem – freilich utopisch gebliebenen – Streben nach Unendlichkeit, wie es die romantische Universalpoesie des 19. Jahrhunderts in Dichtung und Tonkunst propagierte.

Aufmerksam und mit zarten Farbnuancen offenbart Bariton Simon Keenlyside diese tiefen emotionalen Schichten des Schubert’schen Kunstlieds.

PROGRAMM
Franz Schubert
Alinde D 904 (1827)
Geheimes D 719 (1821)
Seligkeit D 433 (1816)
Im Walde D 708 «Waldesnacht» (1820)
Nachtstück D 672 (1819)
An den Mond in einer Herbstnacht D 614 (1818)
Herbstlied D 502 «Bunt sind schon die Wälder» (1816)
Bei dir allein D 866/2 (Vier Refrainlieder) (1828)






L'incanto degli occhi «Die Macht der Augen» D 902/1 (Drei Gesänge) (1827)
Pensa, che questo istante D 76 (1813)
Der Jüngling und der Tod D 545 (1817)
Strophe aus «Die Götter Griechenlands» D 677 (1819)
Des Fischers Liebesglück D 933 (1827)
Die Sterne D 939 «Wie blitzen die Sterne so» (1828)
Fischerlied II D 562 (1817)
Der Wanderer an den Mond D 870 (1826)
Abschied D 957/7 (Schwanengesang, 2. Buch) (1828)


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