Diverse Musik

Simon Frick


Geige ist nicht immer gleich Geige! Aus dem akustischen Nirvana kommend mutiert sie gleich zur Perkussion, zur Gitarre, zum Bass und zum Noise Generator.

Simon Frick ist Geigenspieler aus Leidenschaft. Nachdem sich der „Teufelsgeiger“ in zahlreichen Projekten vor allem in den Genres Jazz und Neue Musik ausgetobt hat, zeigt er mit seinem Solo-Erstlingswerk eindrucksvoll, dass sein Herz für die härteren Töne schlägt.

Langes, meist zu einem Pferdeschwanz gebundenes Haar, grimmiger Blick und volle Konzentration auf seine Geige, die nicht geschont wird - wer den charismatischen Vorarlberger Simon Frick auf der Bühne miterlebt hat, spürt schnell, dass er ein Ausnahmetalent vor sich hat. Bei Frick wird die Geige nicht nur gespielt, sie wird gezupft, geschlagen, gestrichen und gekrault. Der Musiker, Improvisator und Komponist liebt es, auf der Bühne zu stehen und sein Publikum immer wieder aufs Neue musikalisch zu überraschen. Von Jazz bis Gypsy, von Rock, Heavy Metal bis Klassik. Simon Frick geht in den verschiedensten Musikstilen bis an die Grenzen - und darüber hinaus.

Im Dezember 2014 hat der 31-Jährige, der an der Linzer Anton Bruckner Universität Klassik und Jazz studiert hat, sein erstes Soloalbum auf den Markt gebracht. Das durch Crowdfunding (Projekt wurde erst durch die finanzielle Unterstützung der Internet-Community möglich) zustande gekommene Album „Solo“ kann man nicht in ein Genre pressen. Rockige und wilde Töne wechseln sich mit leisen und fast lyrischen Passagen ab. Sowohl Eigenkompositionen als auch Coverversionen (unter anderem der Nirvana-Klassiker „Smells like Teen Spirit“) finden sich auf dem Erstlingswerk des Musikers. Mit harten Stakkato-Riffs lässt er Heavy Metal-Klassiker neu aufleben („In The Name Of God“/ Original von Dream Theatre, „ATWA“/ Original von System Of A Down). In den ruhigen Nummern („Internal Bleeding“, „Dazed“/ beides Eigenkompositionen) baut Frick hingegen eine zarte Atmosphäre auf. Zusammenfassend ist Simon Frick mit "Solo" ein vielseitiges und tiefgründiges Album gelungen.


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