Pop / Rock · Singer-Songwriter

Sigrid Horn - Aungstviech. Oder: Texte, die keine Lieder werden durften


Die Dialekt-Chanteuse Sigrid Horn lässt ihre Ukulele zu Hause und liest die Überbleibsel von zwei Alben vor.
Aufgewachsen im Mostviertel, erwachsen geworden in Wien. Die Liedermacherin Sigrid Horn singt in einem nicht klar zuordenbaren Dialekt und begleitet sich mit Ukulele oder Klavier. Sie ist nirgendwo zu Hause, macht es sich aber schnell bequem. Sowohl räumlich als auch künstlerisch pendelt sie zwischen Land und Stadt und nimmt von beidem etwas in ihre Musik mit.

Die Gewinnerin des Protestsongcontests 2019 schlägt nach "sog i bin weg" (2018) ein neues Kapitel auf, versöhnt sich ein Stück mehr mit der Welt, bleibt aber anklagend. Sie wühlt in der eigenen Familiengeschichte, setzt diese in einen zeitgeschichtlichen Kontext; sie seziert ihr seelisches Innenleben und berührt einen dabei an Stellen, von denen man noch nicht gewusst hat, dass es sie gibt.

Sigrid Horn spielt Ukulele und Klavier. Begleitet wird sie von Sarah Metzler an Harfe und Stimme und Bernhard Scheiblauer an Concertina, Ukulele, Banjolele und Stimme. Das Trio erarbeitet die Arrangements gemeinsam, mit viel Raum für rhythmische und harmonische Experimente.

Ernst Molden steht auch wie beim ersten Album Pate, war abschnittsweise im Studio dabei und begleitet den Prozess. Das Team wird an der Produktion von Felipe Scolfaro Crema ergänzt, der seine Erfahrungen als Komponist, Jazz-Pianist und Hip-Hop-Produzent einfließen ließ und äußerst behutsam und liebevoll die Lieder in Vinyl und CD gegossen hat.

Erstmals dem großen Publikum präsentiert wird das Album in der Elbphilharmonie in Hamburg und im Wiener Rabenhoftheater - sowie im Rahmen einer umfangreichen Tour durch Österreich, Deutschland und Südtirol.


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