Kunstausstellung

Sigrid Friedmann, Ulrich Kaufmann, Claudia Larcher, Friedrich J. Tragauer, Petra Tragauer - oberflächlich


Alles was endet hat eine Oberfläche.
Die Oberfläche ist der Anfang oder das Ende, die Schnittfläche von Anfang und Anfang, von Ende und Ende, von Anfang und Ende.
Das Sichtbare. Das Berührbare. Das Verletzliche.

Jetzt gibt es nur jetzt.
Die Vergangenheit ist flächig, die Gegenwart ist spitz.
Rückblickend entstehen Oberflächen. Oberflächen des Bekannten.
Vielleicht heißt oberflächlich sein, auf nur Bekanntes zurückzugreifen, nichts offenzulegen, um nicht angreifbar zu werden, denn Oberflächen sind Angriffsflächen und Angriffsflächen bieten die Möglichkeit, angegriffen zu werden. Oberflächen sind nicht oberflächlich. Sie wirken sich aus auf, sie leiten weiter an. Von oben gesehen ist alles flach. Von der Seite schaut es schon wieder ganz anders aus.

Ein Ausstellungskonzept von
Ulrich Kaufmann und Sigrid Friedmann


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