Alte Musik · Klassik

Siegfried J. Koch, Trompete, Johannes Ebenbauer, Orgel,Elisabeth Pratscher, Sopran


Die einzigartige Konzertreihe OBERSCHÜTZEN BAROCK geht in die nächste Runde: Am Mittwoch, den 5. Oktober 2016 um 19 Uhr präsentiert ein hochkarätig besetztes Barocktrio, bestehend aus Siegfried J. Koch an der Trompete, Johannes Ebenbauer an der kürzlich restaurierten Hesse-Orgel (1862) und der aus dem Südburgenland stammenden großartigen jungen Sopranistin Elisabeth Pratscher in der Evangelischen Pfarrkirche Oberschützen erlesene Barockmusik im Originalklang. Im Rahmen dieses Konzertabends unter dem Motto „Eternal Source of Light Divine“ erwartet Barockmusikfreunde Musikgenuss vom Feinsten in einem besonderen, feierlichen Ambiente. Dargeboten werden Werke von G. F. Händel, H. Purcell, J. J. Fux, A. Scarlatti u.a.

Siegfried J. Koch studierte am J. Haydn Konservatorium in Eisenstadt bei Reinhold Ambros (Wiener Philharmoniker) und an der Kunst-Universität in Graz bei Prof. Stanko Arnold. Siegfried Koch ist Mitglied bei der Haydn Akademie Wien, der Wiener Akademie, dem Ensemble Zeitfluss und dem Ensemble Catkanei- Studio alte Musik Graz. Er war Mitglied beim Gustav Mahler Jugendorchester und bei der Camerata Salzburg. Er musizierte mit den Wiener Philharmonikern, dem Orchester der Nationen, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Ensemble Le Concert de Francais und den St. Petersburger Philharmonikern. Er ist Mitgründer der Orchestervereinigung Barockorchester J. J. Fux Wien. Sigi ist Spezialist für Barocktrompete und Zink. CD- Einspielungen mit der Wiener Akademie, den Wiener Sängerknaben, Lauda Musica/Madrid und einigen Solo- Einspielungen runden sein musikalisches Schaffen ab. Er unterrichtet in der Musikschule Hartberg und an der Kunst-Universität Graz.

Johannes Ebenbauer, 1963 in Strallegg (Stmk.) geboren, erster Instrumentalunterricht bei seinem Großvater, später Klavier- und Orgelunterricht im Bischöflichen Gymnasium/Graz, dort Hausorganist und Chorsänger, dabei Kennenlernen der großen Oratorienliteratur im Grazer Domchor. 1985 Diplom der Studienrichtung Kirchenmusik (Orgel, Dirigieren, Gesang, Komposition) an der Grazer Musikuniversität sowie Studien in Sologesang und Theologie.
Ab 1985 Assistent der Wiener Dommusik unter Dommusikdirektor Peter Planyavsky.
1985 bis 1988 Studium Konzertfach Orgel an der Wiener Musikuniversität mit Diplom.
Von 1991 bis 2005 Domkapellmeister am Stephansdom in Wien. Tätigkeitsbereich: musikalische und organisatorische Leitung aller Ensembles am Dom in der Liturgie und bei Konzerten: Kantorei, Vocalensemble, Cappella Albertina, Domchor, Solistenensembles, Choralschola, Domorchester, Barockorchester J.J.Fux, dabei Zusammenarbeit mit ORF Rundfunk und Fernsehen - seit 1998 permanent live auf Radio Stephansdom. 1994 Erwerb des Magister artium an der Wiener Musikhochschule. Seit 2002 Lehrtätigkeit an der Wiener Musikuniversität (Orgelimprovisation, liturgisches Orgelspiel, Vocalensemble, u.a.) und am Wiener Diözesankonservatorium (Orgel, Kirchliche Komposition u.a.).
Seit September 2005 musikalischer Leiter der Concert-Vereinigung musica-sacra.wien.

Elisabeth Pratscher absolvierte ihr Gesangsstudium bei Julia Bauer-Huppmann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Die paritätische Bühnenreifeprüfung für Oper, sowie Meisterkurse bei Kurt Widmer, Edith Lienbacher und Gerd Uecker ergänzen ihre Ausbildung. Stipendiatin der Otto-Edelmann-Society, Yehudi Menuhin-Stiftung und des Concorso lirico „Martinelli-Pertile“ (Italien) und mehrfache Preisträgerin des Dostal-Operettenwettbewerbs 2012 und des Oscar-Strauss Wettbewerbs 2013, weiters Sonderpreis beim Competizione dell'Opera 2014, Emmerich-Smola-Förderpreis 2015, Hajek-Boss-Wagner-Kulturpreis 2016. Mit 22 Jahren debütierte die junge Sopranistin bei den Opernfestspielen St. Margarethen, wo sie für insgesamt 6 Spielzeiten engagiert war (Papagena „Die Zauberflöte“, Max „Max & Moritz“, Page „Rigoletto“, Gretel „Hänsel & Gretel“). Erste Rollen waren Susanna (Le Nozze di Figaro), Esmeralda (Die verkaufte Braut) und Maria (The Sound of Music). 2012 engagierte sie die Kammeroper München für die Titelrolle in „Die schöne Galathee“ (F.v. Suppe) und Atala in „Häuptling Abendwind“ (J.Offenbach). Daraufhin folgte ein Engagement als Gretchen in „Der Wildschütz“ beim J:Opera Festival unter der Leitung von Sebastian Weigle. Höhepunkte als Konzertsängerin bei den Bach-Tagen Zürich, Lizstzentrum Raiding, Haydnsaal/Schloss Esterhazy, Goldener Saal/Wiener Musikverein, Shanghai Grand Theatre und TV-Auftritte im In- und Ausland.


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