Kunstausstellung

Shirley - Visions of Reality


SHIRLEY – Visions of Reality, der Titel des Films, verweist bereits auf dessen Thema: Inszenierung von Wirklichkeit, Imagination von Realität; eine filmische Auseinandersetzung mit der Illusionsmaschine Kino, im Dialog mit der Malerei.

Schauplatz dieser Auseinandersetzung ist Amerika, von Anfang der Dreißigerjahre bis Mitte der Sechzigerjahre, im Spiegel von 13 Gemälden Edward Hoppers (1882-1967), die als dreidimensionale Filmsets rekonstruiert, ausgestattet und dramaturgisch bespielt wurden. Die Transferierung entstand in Zusammenarbeit mit VertreterInnen aus den Bereichen Malerei, Architektur, Objektgestaltung, Modedesign, Tanz, Musik.

Der Film erzählt die Lebensgeschichte der Schauspielerin Shirley und ihres Lebenspartners, des Fotojournalisten Stephen, für die das Thema der Inszenierung von Realität Berufs- und Lebensinhalt ist.

VISIONS OF REALITY – Titel der Ausstellung und Untertitel des Films – referiert unter anderem auf die Tatsache, dass Edward Hopper in seinen Gemälden Wirklichkeit nicht abbildete, sondern einzelne Versatzstücke zu einer fiktionalen Realität vereinte, eine Methode die auch dem Medium Film inhärent ist. Im Zuge der dreidimensionalen, lebensgroßen Rekonstruktionen der dreizehn Hopper Gemälde für den Film entstanden malerische und bildhauerische Artefakte, die für die Erzeugung der illusionistischen Realität des Films zu Sets zusammengefügt wurden.

In der Ausstellung werden nun diese Artefakte aus ihrem filmischen Zusammenhang herausgelöst, zu einzelnen thematischen Gruppen vereint, und mit bildhaften assoziativen Materialien weitergedacht. In einer zentralen multimedialen Installationen werden drei rekonstruierte Filmsets in regelmäßig sich wiederholenden Phasen ausgeleuchtet und mit athmospärischen Soundtrackausschnitten bespielt

Öffnungszeiten
täglich außer Mo 10 – 18
Do 10 – 21 Uhr

Eintrittspreise
Regulär € 8,50
Ermäßigt € 6,50


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