Show · Tanz · Theater

Shadowland



Die Beliebtheit der poetischen Geschichte „Shadowland“ des PILOBOLUS Dance Theaters aus den USA ist ungebrochen und lässt sich nach zwei Jahren Tournee auch in Zahlen darstellen: Seit ihrer ersten ausverkauften Tournee im deutschsprachigen Raum im Sommer 2011 haben die Tänzer des PILOBOLUS Dance Theatre insgesamt 59 Wochen lang auf der Bühne gestanden und über 500 mal ihre über 600.000 Zuschauer mit ihren Schattentänzen verzaubert. TV-Auftritte in „Wetten, dass..?“, Günter Jauchs „Menschen, Bilder, Emotionen“ oder bezaubernde Weihnachtsgrüße an den SAT1-Zuschauer brachten die Schattengeschichten von PILOBOLUS in jedes deutsche Wohnzimmer. Mit Gastspielen in Seoul, Hongkong oder Martinique erobert die Show die ganze Welt.

Die aktuelle Tournee startete bereits und endet 2015 in Wien. Über London, Straßburg, Basel, Frankfurt, Hamburg oder München u.v.m. führt die Reise. Vom 27. Bis 31. Jänner 2015 gastiert Shadowland im Wiener MuseumsQuartier.

Die Erfolgsgeschichte von Shadowland
Im Jahr 2007 faszinierte die amerikanische Tanzkompanie PILOBOLUS die ganze Welt. Die Fernsehbilder ihrer spektakulären Performances im Rahmen der Oscar-Verleihung gingen rund um den Globus. So etwas hatte man noch nie gesehen: Hinter einer beleuchteten Leinwand verschmolzen Menschenknäuel elegant zu Gegenständen, Körper fügten sich zu beeindruckenden Phantasiegebilden, zerfielen wieder, wurden zu neuen Figuren. Das Publikum war hingerissen.

Im April 2011 konnten erstmals die deutschen Fernsehzuschauer eine faszinierende Schatten-Performance der Kompanie im ZDF-Unterhaltungs-Flaggschiff "Wetten, dass..?" sehen. Sie rissen mit ihren fantasievollen und perfekt dargestellten Schattenfiguren nicht nur Gottschalks Talk-Gäste von Whoopi Goldberg über Jan Josef Liefers und Anna Loos bis zu Desirée Nick aus dem Sofa. Das Publikum und auch Thomas Gottschalk selbst waren von der Darbietung hingerissen: "Das war etwas ganz Besonderes." kommentierte der Moderator den Auftritt seiner Gäste aus den USA.

Was ist Shadowland?
Schattentheater? Tanz? Das, was PILOBOLUS hier entwickelt hat, lässt sich in keine Schublade pressen. Bilder werden sowohl unmittelbar wie auch mittelbar erzeugt und der Betrachter taucht in die erzeugten Schattenwelten ein wie in eine Filmszene. Zwar nutzt die Kompanie Elemente des Balletts, doch mit Tanz im klassischen Sinne hat das, was die Künstler auf der Bühne zeigen, nur am Rande zu tun.

Verblüffend sind nicht nur die Figuren, die aus menschlichen Körpern entstehen. Spektakulär sind auch die Effekte, die PILOBOLUS durch verschiedene bewegliche Leinwände auf mehreren Ebenen erzeugt. Es entstehen Bilder jenseits des Schwerpunkts. Mit Akrobatik und Poesie zeigen uns die Tänzerinnen und Tänzer, dass der Mensch auch Tier, Pflanze, eine Landschaft und das Universum schlechthin sein kann. Da verwandeln sich die Schatten der Tänzer in fahrende Autos, Elefanten, aufgehende Blüten, Burgen oder Zentauren.

Die Entstehungsgeschichte von Shadowland
Mehrere Jahre hatte das PILOBOLUS Dance Theater mit der traditionellen Form des Schattentheaters experimentiert, bevor es diese zu einer neuen Form der Performance weiterentwickelte. Den Anstoß hierzu gab ein Anruf des japanischen Autoherstellers Hyundai, der fragte, ob PILOBOLUS in der Lage sei, ein Auto darzustellen ohne ein Auto zu zeigen. Man sagte erst einmal „ja, das können wir“, und die Idee mit Schatten zu arbeiten war geboren. Daraufhin wurden die Produzenten der Oscar-Verleihung auf diese ungewöhnliche Art der Darstellung aufmerksam und engagierte die Kompanie mit ihren Schatten für die Oskar-Verleihung 2007 – der VW-Bus aus „Little Miss Sunshine“ war da zu sehen oder der Stöckelschuh des Plakatmotivs von „Der Teufel trägt Prada“.

Das heutige Ergebnis der mehrjährigen Arbeit mit Schattengebilden ist eine Mischung aus dem unverkennbaren Stil von PILOBOLUS und innovativen Ausflügen in gänzlich neue Gebiete. Mit „Shadowland“ erlebt das Publikum eine weitere, neue Dimension von Schatten und Tanz in poetisch ineinander-fließenden Bildern.

Den Handlungsstrang der Show entwarf der Kinderbuchautor Steven Banks (SpongeBob SquarePants), den Soundtrack schuf der populäre amerikanische Musiker, Produzent und Filmkomponist David Poe, dessen Kompositionen für Shadowland von Balladen bis zu treibenden Rocknummern reichen. Seine Songs untermalen auf poetische Weise die Themen und Bilder der faszinierenden Schattenwelt.

Die Handlung in Shadowland
Nacht. Ein kleines Haus in einer kleinen Straße. Ein Mädchen im Teenageralter macht sich bettfertig. Sie strebt nach Unabhängigkeit, aber für ihre Eltern ist sie noch das kleine Mädchen. Da sie mit ihren Gedanken nur ins Reich der Träume fliehen kann, geht sie schlafen, doch nur solange bis sie durch etwas aufgeweckt wird, was hinter ihrer Schlafzimmerwand lauert – ihr Schatten. Plötzlich dreht sich die Wand ihres Zimmers und nimmt sie auf der anderen Seite gefangen. Da sie nicht fliehen kann, begibt sich das Mädchen auf eine Entdeckungsreise, tiefer und tiefer in das Land der Schatten um einen Weg nach draußen zu finden. Merkwürdige Kreaturen begegnen ihr auf der Reise – gleichzeitig komisch und böse, angsteinflößend und verführerisch - verrückte Köche versuchen sie in einer Suppe zu verkochen, Monster mit Klauen drohen sie zu zermalmen und eine gigantische Hand verwandelt sie in einen Hund, und ein Zentaur findet den Weg zum Herzen des Hundemädchens. Mit der flüchtigen Logik eines Traums, der Anmut eines akrobatischen Tanzes, dem Humor des besten Cartoons und dem Herzen einer Liebesgeschichte, feiert Shadowland die seltsame Kraft der Verwandlung bei Dunkelheit, um uns in unerwarteter und aufregender Art und Weise zu zeigen, wer wir sind.

  • Heute - Sa., 28.02.2015

    Jeweils 20:00
  • Sa., 28.02.2015

    15:00

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