Fotografie Ausstellung

Sguardo Lucido: Marina Caneve / Cesare Fabbri / Teresa Giannico / Francesco Neri


Fotohof

5020 Salzburg, Inge-Morath-Platz 1-3

So., 06.10.2019 - Sa., 23.11.2019

Mo: Geschlossen
Di: 15:00 - 19:00 Uhr
Mi: 15:00 - 19:00 Uhr
Do: 15:00 - 19:00 Uhr
Fr: 15:00 - 19:00 Uhr
Sa: 11:00 - 15:00 Uhr
So: Geschlossen

Marina Caneve, Cesare Fabbri, Teresa Giannico und Francesco Neri im Fotohof Salzburg.

Eröffnung: am 5. Oktober, ab 18 Uhr (Lange Nacht der Museen )
Die KünstlerInnen sind bei der Eröffnung anwesend
Ausstellung: 8. Oktober − 23. November 2019

Die Bergkulisse der Dolomiten ist Gegenstand der Fotografien von Marina Caneve (*1988); ihr Blick richtet sich jedoch nicht auf auf die Faszination der Naturschönheit, sondern auf die Instabilität der Berge und die Gefahren, welche von ihnen ausgehen. Ihre Arbeit "Are They Rocks or Clouds?" handelt von Naturkatastrophen in Beziehung zu den Menschen Norditaliens. Durch eigene Fotografien, Einbeziehung historischer Dokumente und Geschichten sowie wissenschaftlichen Erkenntnissen wird die Fragilität dieser Region sichtbar.

Cesare Fabbri (*1971) konzentriert sich in seiner zehnjährigen Langzeitstudie "The Flying Carpet" auf seine beiden Heimatregionen Emilia-Romagna und Sardinien. Seine Farb- und SW-Fotografien zeigen uns eine stille Welt, in der alltägliche Objekte durch seinen präzisen Blick und Ausschnitt der Wirklichkeit in magische Bilder verwandelt werden.

Teresa Giannico (*1985) hinterfragt den dokumentarischen Wert der Fotografie durch einen Prozess der Rekonstruktion der Realität. Für ihre fotografischen Werkgruppen "Rogoredo" und "Lay Out" sammelte sie Bilder von typischem italienischen Mobiliar und Innenräumen. In Dioramen neu arrangiert, fotografiert und in kleinen und großen Formaten gedruckt, schafft die neue Perspektive eine perfekte Raum-Illusion und zeigt eine prekäre und unausgewogene Welt.

Das umfangreiche Projekt "Trophy and Treasure" von Francesco Neri (*1982) beschäftigt sich mit seiner eigenen Familie, in der seit Generationen die Medizin und die Jagd eine zentrale Rolle spielen. Schauplatz seiner Fotografien ist das Haus seiner Großeltern in Faenza in der Emilia-Romagna. Die starken Bezüge des Menschen (und bei diesem Projekt speziell die seiner Familie) zu Landschaft und Natur sind die bestimmenden Elemente des Bild-Kosmos von Francesco Neri.

Die Eröffnung der Ausstellung findet anlässlich der Langen Nacht der Museen am Samstag den 5. Oktober 2019 ab 18 Uhr statt. Die in Salzburg lebende Sängerin Silvia Spinnato wird − begleitet von Carlos Chamorro am Akkordeon − musikalisch durch den Abend führen. Zur Eröffnung und anschließend zu jeder vollen Stunde (19 / 20 / 21 Uhr) wird Spinnato, die in Palermo und in Salzburg am Mozarteum studierte, italienische Lieder mit Bezug auf die regionalen Lebensräume der FotokünstlerInnen (Veneto/Südtirol, Lombardei, Emilia-Romagna, Sardinien) zum Besten geben.

Bereits am Vorabend der Eröffnung, am Freitag den 4. Oktober, findet in der Società Dante Alighieri, Strubergasse 18, 5020 Sbg, um 18.00 Uhr ein Künstlergspräch mit Marina Caneve, Cesare Fabbri, Teresa Giannico, Francesco Neri, Giorgio Simonetto (Direktor der SDA) und den Kuratoren der Ausstellung in italienischer Sprache statt.