Pop / Rock

Sex Jams Vs. Hella Comet


Sex Jams
Man spürt die Wellen, die sich die fünf zuspielen: ihre Bewegungen an den Instrumenten gehen ineinander über, wie Körper in einem Wellenbad, das Ganze aus der Vogelperspektive. Oben schwimmt Katharina Maria Trenk, nimmt jeden Impuls der Musik mit, potenziert ihn. Bassist Peter T., der Trommler Rudi Braitenthaller und Gitarrist Lukas Bauer bringen das Boot locker auf Tempo, gute Crew! Und dann ist da natürlich noch Wolfgang Möstl, die Definition des Slack-Packertums und das umtriebigste Gitarrenwunder zwischen Wien und Graz. Die Sex Jams sind voll verzerrt, und trotzdem mega catchy was die Melodien angeht.

Hella Comet
Mit Hymnen aus schweren Riffs und leichten Melodien bespielen Hella Comet die Pole der Rockmusik. Ihr dichter Wall of Sound ist auf Coolness und Pathos gebaut, verströmt Aufgeregtheit und Abgeklärtheit. Es ist tanzbar, hat aber einen gewissen Grad an Härte. Das ist Rock, der auf schwerem Noise und leichtem Pop fußt, ganz auf der Höhe der Zeit. Die New Yorker Gitarrenschule der Nach- Television-Ära. Es ist Rock aus dem postmodernen Zeitalter. Dieses Quartett steht auf dem Müllhaufen der Geschichte und grinst frech herunter, ohne dabei die Ernsthaftigkeit zu verlieren.


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