Jazz

Seun Kuti & Egypt 80


Nach dem Tod von Afrobeat-Legende Fela Kuti 1997 erbte sein jüngster, damals gerade einmal 14-jähriger Sohn Seun dessen Orchester Egypt 80.

Mit seinem vierten und bis dato überzeugendsten Album erweist er sich jetzt als würdiger Erbe. Natürlich verfügt seine Stimme nicht über das wahnsinnige Charisma, das der Vortrag des Vaters im Übermaß versprühte. Aber die kämpferisch-hoffnungsvollen Texte sind gut. Und der Star ist sowieso das Ensemble, das fast wieder so scharf groovt wie in Felas großen Tagen. (Sebastian Fasthuber, Der Falter 12/18)

Mit der 14-köpfigen Band seines Vaters Fela Kuti bringt Seun Kuti die politische Wucht des Afrobeat in das P&B.

Afrobeat war lange nicht nur ein Genre, sondern ein musikalischer Ausdruck der panafrikanischen Befreiungsbewegung – mit dem Nigerianer Fela Kuti als einer der wichtigsten Stimme im Kampf für ein demokratisches Afrika. Sein Sohn Seun Kuti trat schon als Kind mit Egypt 80, der legendären Band seines Vaters auf. Nach dessen plötzlichem Tod 1997 übernahm er dann mit 14 Jahren die Rolle des Hauptsängers und trug die Fackel des Afrobeat ins neue Jahrtausend. Wie sein Vater widmet auch Seun Kuti die musikalische Verbindung aus westafrikanischem Highlife, polyrhythmischer Yoruba Percussion und westlichem Jazz und Funk den politischen Kämpfen gegen die Mächtigen der Welt. (...) Seun wird mit der legendären Band Egypt 80 das P&B in einen Afro-Dancefloor verwandeln.


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