Jazz

Session Work Festival


Sain Mus

Die beiden Wiener spielen, selbstbetitelt: Kammerjazz.

Aus einem intuitiven musikalischen Dialog entstehen Ideen, die sich zu lyrischen Instrumentalwerken weiterentwickeln. Sie nennen es “darwinistisches Komponieren”: Nichts wird notiert, nur Stücke und Ideen die bis zur nächsten Probe überleben werden weiter bearbeitet. Der Raum für die spontane Reaktion auf Klang bleibt dabei immer erhalten. Auf der Bühne konferieren Sain Mus in Form von freien Improvisationen und eigenen Werken.

Sain Mus pflegen diese intensive musikalische Auseinandersetzung bereits seit 2006 und regen damit ihr Publikum zum Nach- und Vordenken an, ständig auf der Suche nach der perfekten Stille im Klanggewitter. Beim Label Session Work Records fand das Duo eine geeignete Plattform um ihre eigenwillige Auslegung moderner Kammermusik zu präsentieren.
Das Album bietet einen Querschnitt durch das musikalische Schaffen von Sain Mus und bannt den strebenden, forschenden Geist des Duos erstmals auf CD; mitten in der Aktion wurden die beiden Musiker festgehalten: spontan, direkt und kreativ.(Pressetext)

Christian Bakanic's Trio Infernal

Stand das Akkordeon in seiner Historie stets als musikalischer Botschafter für die mobile Musikvermittlung, so hat sich sein Ruf in den vergangenen Jahren in seiner Bedeutung geradezu globalisiert. Sprühte sein Charme in der Vergangenheit vor allem in den franko-romanischen Kulturkreisen, bzw. hier zu Lande aus seinem folkloristischen Einzugsgebiet, hat es nun nachhaltig Einzug in sämtliche Bereiche im zeitgenössischen, innovativen Musikschaffen gefunden. Als ein Paradebeispiel für Engagement in diesen Genres gilt das junge aus Österreich stammende Ensemble Christian Bakanic's Trio Infernal.

Die drei Musiker entstammen der im ersten Jahrzehnt des Jahrtausends Furore machenden Progressive Folk Formation Beefólk aus der Steiermark. Mit dem bereits zweiten Album „TANGARTA“ setzt das Trio Infernal wieder neue Impulse in Bezug auf die klanglichen Möglichkeiten des Akkordeons und pendelt als Botschafter zwischen den Klangwelten aus Jazz, Tango, klassischen Elementen und der Integration von modernen Grooves aus den Club-Szenen wie House und Drum'n'Bass. Es erwarten sie Eigenkompositionen und eine musikalische Zeitreise von Piazzolla bis Esbjörn Svensson Trio, von Satie bis Rage against the machine.

Open Session

"Jam Sessions have had a special relevance throughout the history of Jazz. All of the revolutionary instrumentalists were playing "standards” at one point of their life. Every Wednesday young talents gather to play at Porgy & Bess." stand im Porgy Programm 2001. Die Idee der Session greift das Label mit dementsprechenden Namen gerne auf und will damit nicht nur Aufgenommenes sondern auch Musik aus dem Moment eine Plattform geben. Daher gibts Spontanes zum Ausklang des Festivals - stilistisch nicht eingegrenzt. "Musicians bring you instruments..."

Sain Mus

Clemens Sainitzer:: cello
Philipp Erasmus: guitar

Christian Bakanic's Trio Infernal

Christian Bakanic: accordion, keyboards
Christian Wendt: bass
Jörg Haberl: drums, percussion


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