Vortrag

Selfies: Bildhandeln und Bildpolitik


Die bildbezogene Selbstthematisierung ist ein zentrales Kulturmuster der spätmodernen Gesellschaft. Selfies werden nicht nur als individuelle Biografiegeneratoren genutzt, sondern beeinflussen die visuelle Kultur der Gegenwartsgesellschaft Es stellt sich die Frage, ob und wie das Bildhandeln der Selfies die Gedächtniskultur nachhaltig verändert. Untersucht werden ästhetische Stilmittel und visuelle Narrative von maßgeblichen Genres und Formaten des bildbezogenen Handelns im Rahmen digitaler Selbstdarstellung: Holocaust- und Memorial Selfies, Terror- und War Selfies.

Martin Gasteiner, Historiker, Universität Wien
Chiara Juchem, Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Ramón Reichert, Medientheoretiker, Universität Wien


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