Theater

Sechs Tanzstunden in sechs Wochen


Eigentlich will Lily nur etwas Abwechslung in ihr Leben bringen als sie über eine Agentur einen Tanzlehrer ins Haus bestellt. Mit einer so hitzköpfigen Person wie Michael hat sie nicht gerechnet.

Grundverschieden sind die gutsituierte ältere Dame und der temperamentvolle junge Mann, der dringend Geld braucht. Zwischen Lily und Michael kracht es schon bei der Begrüßung. Um seinen Job zu behalten, erfindet Michael eine kranke Ehefrau und appelliert an Lilys Mitleid. Aber auch Lily ist nicht ganz aufrichtig. Bei Swing, Tango, Wiener Walzer, Foxtrott und Cha-Cha-Cha liefern sie sich Täuschungsmanöver und kreuzen in schlagfertigen Wortgefechten mit Genuss ihre Klingen. Von Stunde zu Stunde, von Woche zu Woche, Schritt für Schritt nähern sich die beiden mehr und mehr an und fassen Vertrauen zueinander.

In leichtfüßigen, schnellen Dialogen erzählt das pointenreiche Stück von Alter und Einsamkeit, von Liebesbeziehungen und Lebensentwürfen, von Vorurteilen und Enttäuschungen und vom Beginn einer besonderen Freundschaft zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten — und von der Entdeckung eines der charmantesten Tanzpaare seit Ginger Rogers und Fred Astaire.

Für die Rolle der Lily konnte die Kärntner Schauspielerin Heidelinde Weis gewonnen werden. Als Michael steht Nikolaus Barton, der in Klagenfurt zuletzt als Sosias in Amphitryon begeisterte, auf der Bühne. Regie führt Patrick Schlösser, der in dieser Spielzeit in Klagenfurt bereits höchst erfolgreich Die Zauberflöte inszenierte.

Besetzung:

Regie
Patrick Schlösser

Bühne und Kostüme
Katja Wetzel

Choreographie
Michael Langeneckert

Dramaturgie
Sylvia Brandl

Lily
Heidelinde Weis

Michael
Nikolaus Barton


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