Pop / Rock

Sebadoh + La Luz


Sebadoh
Über die Rolle von Lou Barlow bei Dinosaur Jr. lässt sich immer vortrefflich streiten, er hatte ja früher immer noch sein zweites Standbein Sebadoh, um seine Qualitäten als Songwriter zu zeigen. Nach der mittlerweile längst vollzogenen Dinosaur-Reunion scheint Lou wieder Geschmack gefunden zu haben am Indierock und reaktivierte 2011 sein altes Bandbaby. 
Es ist der gleiche Sound wie früher mit denselben, wohlbekannten Zutaten, der Barlows Qualitäten als Schreiber guter Gesangsmelodien zeigt. Lou geht auch anno 2014 so facettenreich wie früher vor, er rockt immer wieder munter im 90s-Indierock-Universum ab, Lo-Fi-Schrammel-Pop-Songs paaren sich mit sanfteren Stücken, seine Stimme hat nicht gelitten und das typische Sebadoh-Flair stellt sich sofort ein. Absoluter Kult!

Letztes Jahr erschien das erfrischendes Debütalbum „It‘s Alive“ (Hardly Art) der vier Damen aus Seattle, die Phil Spectors Girl Group-Harmonik und etwas 60ies-Twang-Pop mit bestem Surf-Sound in Link Wray-Tradition und 60ies-Pop verschiedenster Couleur verbinden. Die Orgel schiebt das Surfbrett ins Wasser, die Gitarre rollt den Pier hinab, prima auch die Vocals, oft agieren La Luz aber auch instrumental oder aber mit einer Ladung "Oohs" aus dem Background.


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