Theater

Seance


Seance beschwört in motivischen Kleinstsequenzen, inspiriert von Guy de Maupassants fiktivem Tagebuch „Le Horla“ das Unsichtbare. Im Licht eines Scheinwerfers frieren zu sinistren Tonbandaufnahmen Augenblicke aus einer vergangenen Zeit ein, die einer dem Wahnsinn verfallenen Psyche zu entspringen scheinen.

Ein Spiel mit der Flüchtigkeit des Lichtes und der Unsicherheit unserer Wahrnehmung. Ein Versuch, die umheimliche Präsenz des Abwesenden zwischen Licht und Schatten zu fassen.

„Die Schwarz-Weiß-Ästhetik dieser poetischen Elegie aus motivischen Minisequenzen, Lichtblitzen und Nachtbildern von Jan Jedenak gleicht einer surrealen Beschwörung der Geburtsstunde des Films. Sie hinterlässt augenflimmernde Faszination.“ (Leonore Welzin, stimme.de)

Idee, Ausstattung, Spiel: Jan Jedenak; Künstlerische Betreuung: Florian Feisel; Sounds: Maximilian Leistikow, Jan Jedenak; Dauer: ca. 25 min.

Jan Jedenak studiert Figurentheater an der MH Stuttgart (3. Jahr).


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