Theater

Schwestern


Nachts kann Mathilde nicht schlafen, immer kommt ihre jüngere Schwester Zus ins Zimmer. Sie spielen Spiele und necken sich. Obwohl Mathilde müde ist, will sie nie, dass Zus geht, denn diese Nachtstunden sind die einzige Zeit, in der sie in Ruhe ihrer eigentlich schon toten Schwester nah sein kann. Erst als sich Mathildes Verzweiflung langsam in schöne Erinnerung wandelt, kann sie die Tote gehen lassen.

Theo Franz Stück zeigt mit viel Tiefe und Humor das Abschiednehmen von einem geliebten Menschen und ist eine liebevolle Beschreibung der tiefen Zuneigung des Geschwisterpaars. Die Inszenierung entstand im Zuge des Unterrichts an unserer Schauspielschule. Schulleiter und Ensemblemitglied Harald Fröhlich erarbeitete das Konzept mit den Schülerinnen Kristina Kahlert und Alexandra Sagurna.

Von Theo Fransz
Deutsch von Monika The

Mathilde Alexandra Sagurna
Zus Kristina Kahlert

Regie Harald Fröhlich

Im Anschluss an die Voraufführung von Theo Fransz SCHWESTERN diskutiert eine hochrangige Expertenrunde zum Themenschwerpunkt „Trauerarbeit mit jungen Menschen“ im Schauspielhaus Salzburg:

Mag. Monika Aichhorn
Klinische- und Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin, Landesleitung Rainbows Salzburg
Prim. Dr. med. Ludwig Stelzig, Msc
Leiter Psychosomatische Medizin, LKH Salzburg
Univ.-Prof. Dr. Leonhard Thun-Hohenstein
Vorstand Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Christian-Doppler-Klinik


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