Kunstausstellung

Schwarz Weiß & Grau


Die farblosen Seiten des Lebens erkunden: Mit dieser Ausstellung präsentiert die Albertina großformatige Werke aus der eigenen Sammlung.

Ob mit Bleistift, Tusche, Kreide, Draht oder im bewegten Bild – hier sprengt die Zeichnung alle Dimensionen.
So unterschiedlich die vertretenen Künstlerinnen und Künstler arbeiten, so vielfältig ihre Themen sind: alle eint, dass sie allein mittels Hell-Dunkel-Kontrasten bunte, mannigfaltige Welten erschaffen.

"Diese Ausstellung ist zwar der Coronakrise geschuldet, aber sie ist eine gute Gelegenheit, unsere Sammlungstätigkeit der letzten 20 Jahre auszustellen", sagte Albertina-Generaldirektor Klaus Albrecht Schröder.

Thematisch ist die Ausstellung sogar recht bunt aufgestellt: Riesige Augen, Sigmund Freuds Haustür, ein Revolverlauf, Hecken, Gräser, Wälder oder auch Silhouetten von Flüchtlingen treffen auf eine Abschiedsszene und Porträts.

Mit der Beschränkung auf Schwarz-Weiß gehe gerne Melancholie einher, sagte die Kuratorin der Ausstellung, Elsy Lahner. "Aber auch Unheimliches schwingt oft mit", meinte sie mit Verweis auf deplatziert wirkende Wanderer in unwirtlichen Landschaften.

Vertretene KünstlerInnen:
Eduard Angeli I Jim Dine I Sonja Gangl I Hauenschild Ritter I William Kentridge I Birgit Knoechl I Ulrike Lienbacher I Robert Longo I Alois Mosbacher I Muntean/Rosenblum I Florentina Pakosta I Fritz Panzer I Ugo Rondinone I Max Weiler I Rainer Wölzl

Die Ausstellung ist bis 21. Februar 2021 zu sehen.


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