Tanz

Schwanensee


„Es ist immer dort schöner, wo wir gerade nicht sind.“ Kein anderer Satz fasst Peter Iljitsch Tschaikowskys Lebensstimmung und Weltauffassung besser zusammen, als dieser Tagebucheintrag aus dem Jahr 1873.

Der verweilende Blick auf das Leben des großartigen Künstlers, russischen Nationalhelden und einsamen Melancholikers lässt einen Menschen erahnen, dessen schöpferische Tätigkeit Zuflucht vor den Qualen und Leiden des alltäglichen Lebens bot.

In dem Ballett Schwanensee, das 1877 uraufgeführt wird, findet Tschaikowskys gebrochenes Menschenherz den lebendigen Ausdruck seiner romantischen Seele. Mei Hong Lins Beschäftigung mit dem tragischen Komponisten, der es nur begrenzt in der Gegenwart aushielt und sich in Erinnerungen sowie in Zukunftshoffnungen flüchtete, entspinnt anhand der lyrischen und einprägsamen Schwanensee-Melodien ein körperhaftes Bildes von verlorenem Glück und einem verfehlten Leben.

Leitung:

Musikalische Leitung
Ingo Ingensand
Choreografie
Mei Hong Lin
Bühne
Dirk Hofacker
Kostüme
Bjanka Ursulov
Dramaturgie
Ira Goldbecher

Ballett von Mei Hong Lin
Musik von Peter I. Tschaikowsky


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