Oper

Schwanensee


Am 15. Oktober 1964 blickte die Ballettwelt auf Wien. Rudolf Nurejew, der bedeutendste Tänzer der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, hatte, damals 26-jährig, für das Wiener Staatsopernballett seine Fassung von Schwanensee, dem wohl wichtigsten Werk der gesamten Ballettliteratur erarbeitet. Die Aufführung schrieb Ballettgeschichte.

Drei Jahre nach seinem Absprung in den Westen war es dem aus der Sowjetunion stammenden Nurejew gelungen, die auf choreographisch unterschiedlichen Linien verlaufene Rezeption des Tschaikowski-Balletts um eine neue, überzeugende Interpretation zu bereichern. Sein Leitgedanke war die Aufwertung der männlichen Hauptrolle und ihre Gleichstellung mit der Partie der Ballerina. Bis 2009 mehr als 200 Mal im Haus am Ring und bei Gastspielen aufgeführt, bringt Manuel Legris nun Nurejews vor fünfzig Jahren entstandenen Wiener Schwanensee zurück auf die Bühne. Für die neue Ausstattung, die inspiriert ist durch die phantastische Welt des Bayernkönigs Ludwig II., zeichnet Luisa Spinatelli verantwortlich. Besetzung:

Koen Kessels| Dirigent
Rudolf Nurejew | Choreographie und Inszenierung
Marius Petipa | Choreographie
Lew Iwanow | Choreographie
Luisa Spinatelli | Ausstattung
Marion Hewlett | Licht
Manuel Legris | Einstudierung

Denys Cherevychko | Prinz Siegfried
Liudmila Konovalova | Odette/Odile
Andrej Teterin | Zauberer Rotbart


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