Literatur · Klassik

Schubert.Soap


Schillers Ode an die Freude wurde nicht nur von Beethoven vertont. Auch der blutjunge Schubert lieh dem „schönen Götterfunken“ seine genialen Töne.

Damals, im Mai 1815, glaubte er noch an die Versprechen von Freiheit und Brüderlichkeit, die man in den Befreiungskriegen gemacht hatte. Spätestens nach der Verhaftung seines Freundes Johann Senn waren alle Illusionen dahin. Schubert wurde zum einsamen Sänger einer „lost generation“. Gregor Seberg lässt Schubert und seine Freunde zu Wort kommen. Markus Schäfer singt die schönsten und die traurigsten Lieder, die von ihren zerstörten Illusionen zeugen. Der einzigartige Klang eines originalen „Arpeggione“ rundet den Abend ab.

Interpeten:

Markus Schäfer, Tenor
Maria Bader-Kubizek, Violine
Ursula Kortschak, Violine
Christophe Coin, Violoncello & Arpeggione
Stefan Gottfried, Hammerflügel
N. N., Lesung

Programm:

Schubert: Klaviertrio in B, D 28 / Streichtrio in B, D 471 / Aus: Moments Musicaux für Klavier, D 780 / Aus: Sonate in a für Arpeggione und Klavier, D 821
Ausgewählte Lieder: Auf den Sieg der Deutschen, D 81 / An die Freude, D 189 / Hoffnung, D 637 / Der Jüngling am Bache, D 638 / Einsamkeit, D 620 / Der zürnenden Diana, D 707 / Nachtstück, D 672


Vergangene Termine