Vortrag

Schreiben um gelesen zu werden - Literaturwoche zu Äquatorial-Guinea


Literaturwoche zu Äquatorial-Guinea – Buchpräsentation mit
Recaredo Silebo Boturu, Joaquín Mbomío Bacheng, Triofonia
Melibea Obono & Mischa G. Hendel. Moderation: Erich Hackl

In Kooperation mit der Literaturwoche Äquatorialguinea laden wir zu einem Themenabend: In Äquatorialguinea, dem einzigen afrikanischen Land mit Spanisch als Amtssprache und drittgrößter Erdölproduktion Afrikas südlich der Sahara, ist der Zugang zu Kunst und Kultur äußerst beschränkt. Die AutorInnen des Landes schreiben für ein limitiertes internationales Lesepublikum und haben das heimische Publikum verloren bzw. nie viele LeserInnen in Äquatorialguinea gehabt. Zahlreiche SchriftstellerInnen sehen sich bis heute gezwungen, vor Verfolgung und mangelnder kultureller Infrastruktur zu entfliehen und ins Exil auszuweichen. Ausgehend von diesen Bedingungen sucht Mischa G. Hendel in „Schreiben um gelesen zu werden. Perspektiven aus Äquatorialguinea zwischen Exil und Heimat“ (Kovač, Hamburg 2016) Antworten auf die Frage nach dem Stellenwert von Literatur in Äquatorialguinea. Am Podium diskutieren die äquatorialguineischen AutorInnen Recaredo Silebo Boturu, Joaquín Mbomío Bacheng und Trifonia Melibea Obono mit Mischa G. Hendel, moderiert von Erich Hackl. Sprache: Spanisch mit deutscher Übersetzung durch Dolmetscherin Mag. Lucia Filipova.


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