Theater

Schöner Gigolo, armer Gigolo


Eine ehemalige Hure erfüllt sich einen Traum mit Monica Arno uva.... sie eröffnet eine Tango-Bar im verruchten Armenviertel La Boca (Hafenviertel von Buenos Aires.) Einer ihrer ehemaligen Kunden taucht in ihrer Bar auf - ein Leutnant, der ihr damals den Hof gemacht hat und sich nun als Taxitänzer vorstellt, da er durch eine andere Affäre, alles verloren hat. Sie verliebt sich in ihn, er aber nicht so richtig in sie. Er erscheint, tanzt und verschwindet.... Marias ganzer Stolz ist ihre Boca Bar, der Tango - aber mit einem Mann an ihrer Seite wäre das Glück für sie vollkommen...

Ein Gemisch aus Zweifel, Erinnerungen an glückliche Nächte, Sehnsucht, Wut und Hoffnung geben sich die Hand. Sie findet Trost in der Musik, im Tango. “...die Spätnachmittage in Buenos Aires haben so etwas „ich weiss nicht was“... Du gehst hinaus auf die Strasse, auf Arenales, es ist wie immer und plötzlich von hinter einem Baum erscheint er - eine eigenartige Mischung eines letzten Landstreichers oder eines ersten Polizisten auf der Reise nach Venus...“ Verrückt, irre... und wenn es in deiner städtischen Einsamkeit dämmert, komme ich am Ufer deines Lakens zu dir mit einem Gedicht und einer Posaune um dein Herz zu wecken... Mein Barrio, in deine Wände ritzte ich mit dem Messer all die Namen derer, die ich einst liebte... Wiege der Verwegenen, der Krawalle, der Sänger... vom Mond in Silber getaucht, Glücklich durchweht von Milonga Melodien... ich höre das Schluchzen eines Bandoneons.... Schöne Menschen begrüssen uns - Glockenläuten mit dem Lachen und dann schau ich dich an und singe halblaut...“


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