Theater

Schöne neue Welt: Familie 2.0


Eine Bürger*innenbühne über das Zusammenleben mit Texten von Thomas Perle, Uta Plate und Ensemble.

Wer und was gehört zu (m)einer Familie? Welche Menschen, Orte, Geschichten, Erlebnisse, Ereignisse sind untrennbar mit dem verbunden, was für mich Familie ausmacht? In der dritten Bürger*innenbühne am Schauspielhaus Graz machen sich 40 Mitwirkende aus unterschiedlichen Generationen und verschiedensten familiären Hintergründen gemeinsam auf die Suche nach gelebten Formen der Zusammengehörigkeit in einer Zeit, in der traditionelle Formen von Familie scheinbar seltener werden.

Und sie haben viel zu erzählen und zu besingen – von besonderen Momenten im Familienalltag, die mit weltpolitischen Ereignissen zusammenfielen, von Adoption und Geburt, guten Eltern und scheiternden Ehen, von Festen und Feiern, von Rassismus und Gewalterfahrungen, der Kraft der Gemeinschaft, dem Glück der Zweisamkeit, der Liebe der Großmütter und vielem mehr. Expertinnen und Experten berichten darüber hinaus von utopischen Familien- und Gesellschaftsmodellen, die längst erprobt und gelebt werden, von den Interessen, die Vater Staat am Funktionieren der Familien hat oder den oft ausgeblendeten Ereignissen, die am Anfang und am Ende des Lebens stehen.

Eine Stückentwicklung mit „Expert*innen des Alltags“, die drei Monate lang als theatrale Großfamilie unter Anleitung von Regisseurin Uta Plate ihre persönlichen Erfahrungen mit der „kleinsten Zelle der Gesellschaft“ (Karl Marx) zur Verfügung gestellt haben.


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