Oper

Schneewittchen


„Schneewittchen“ ist eine der Kulturikonen schlechthin. Das Grimm’sche Märchen rund um die böse Königin, die die junge Stieftochter um deren Schönheit beneidet („Spieglein, Spieglein, an der Wand …“) und sie deshalb mit einem Apfel vergiftet, war und ist bis heute Inspirationsquelle für Malerei, Musik, Theater und Film.

Und so nimmt es nicht Wunder, dass auch Engelbert Humperdinck, einer der bekanntesten Komponisten Grimm’scher Märchen („Hänsel und Gretel“, „Dornröschen“) sich mit diesem Stoff auseinandergesetzt hat. Den Librettoentwurf seiner Schwester Adelheid Wette hat er allerdings nie zur Ganze vertont. Die Produktion der Wiener Taschenoper wird dieses Schneewittchen nun zum Leben erwecken. Wolfgang Mitterer, international einer der experimentierfreudigsten Vertreter der Elektronischen Musik, hat schon einmal mit großem Erfolg eine Oper nach einem Märchen der Bruder Grimm komponiert – „Das tapfere Schneiderlein“. Für die Vertonung des „Schneewittchen“ verwendet und bearbeitet er ausschließlich Musik von Engelbert Humperdinck. Regisseur dieser Produktion ist Jevgenij Sitochin, der mit seiner Inszenierung von „Das kleine Gespenst“ bereits einmal das Grazer Publikum bezaubert hat.

Wolfgang Mitterer nach Engelbert Humperdinck

Libretto von Karin Fleischanderl nach Adelheid Wette

Für Kinder & Erwachsene ab 6 Jahren

Eine Koproduktion mit der Wiener Taschenoper und dem Staatstheater Kassel

Besetzung
Inszenierung
Jewgenij Sitochin
Bühnenbild
Harald B. Thor
Licht
Reinhard Traub


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