Kabarett · Theater

Schicksalsjahre eines Nerds


Nerds haben in den vergangenen Jahren die Welt erobert. Früher saßen sie in der Schule allein in der ersten Reihe, hatten dicke Brillen, fettiges Haar und keine Freunde. Heute drehen sie Filme, gründen Startups, die das World Wide Web beherrschen, verändern die Weltpolitik und werden als Sexsymbole und TV-Kultstars verehrt.

Sie wollen die ganze Wahrheit über Nerds wissen? Einer von ihnen ist der gefeierte Performer, Aktivist und Intellektuelle Johannes Grenzfurthner, besser bekannt als Mastermind der extravaganten Kunsttruppe "monochrom". Im Rabenhof stellt er sich jetzt seiner eigenen Geschichte. Und die beginnt im metaphorischen Keller der 1980er, als eine 20-Megabyte-Platte noch so groß war, wie ein Auto vor der Ölkrise – und als die Welt etwas grauer und die Bildschirmdarstellung etwas bernsteiniger war.

SCHICKSALSJAHRE EINES NERDS handelt von der Vergangenheit unserer Zukunft und ist trotzdem keine Nostalgie-Show. Grenzfurthner lässt die Schicksalsjahre einer Klasse Revue passieren, die heute die Welt regiert. Lange bevor die digitalen Revolutionen die aschfahlen Nerds in die Stratosphäre des Geldadels katapultierten, wurden Weichen gestellt, die unsere Welt noch lange Zeit definieren werden.


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