Theater

Sarah Milena Rendel - Jena Paradies


„Hinter vielem, was sich Idealismus nennt, verbirgt sich nur die Liebe zur Macht.“
(Bertrand Russell)

Europa driftet immer mehr nach rechts. Das kann selbst ein Skandalvideo aus Ibiza schwer verhindern.
Mit weiblichen Galionsfiguren versuchen sich Rechtsextreme einen harmlosen Anstrich zu geben.
Aber wieso geschieht das? Und was macht dies mit den Aktivistinnen?
Das Monologstück „Jena Paradies“ erzählt die Geschichte einer jungen alleinerziehenden Mutter,
Magdalena, die durch ihren Aktivismus immer weiter in einer rechten Partei aufsteigt. Anfangs fühlt
sie sich sicher aufgehoben und verstanden, doch der Schein bröckelt. Interne Machtkämpfe und
verlogene Geschlechterpolitik lassen erste Zweifel aufkommen.
Doch kann sie so einfach aussteigen, wenn sie geheime Informationen hat und von ihrem Job
abhängig ist, ohne in prekäre Verhältnisse mit ihrem Kind zu rutschen?
Eine Kampf um Würde und Idealismus, Menschlichkeit und einem erträglichen Leben beginnt…
Die Strategien von rechtsextremen Gruppen und Parteien, ihre Geschlechterpolitik und ihre
Verbindungen werden ins Auge gefasst und künstlerisch (v)erarbeitet.

Mit Alexandra Leonie Kronbeger
Regie: Julia Jenewein und Sarah Milena Rendel
Ausstattung: Philipp Walser
Text: Sarah Milena Rendel






Tickets:
AK: 17,-
AK ermäßigt: 15,-


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