Oper · Theater

Samson et Dalila


Camille Saint-Saëns' Samson et Dalila war an der Wiener Staatsoper zuletzt vor einem Vierteljahrhundert zu erleben. Am 12. Mai 2018 feiert die Neuinszenierung von Alexandra Liedtke mit KS Elina Garanca und KS Roberto Alagna in den Titelpartien Premiere.

KS Carlos Álvarez singt den Oberpriester und Sorin Coliban den Abimélech.
Am Dirigentenpult: Marco Armiliato.

„Danach verliebte sich Samson in eine Frau im Tal Sorek; sie hieß Dalila. Die Fürsten der Philister kamen zu ihr und sagten: Versuch ihn zu betören und herauszufinden, wodurch er so große Kraft besitzt und wie wir ihn überwältigen können.“ So erzählt die Bibel die Geschichte des übermenschlich starken Samson, der über seine Liebe zu Dalila sowohl seine Kraft als auch seine Verbundenheit zu Gott und seinem Volk einbüßt. Und in seinem Freiheitskampf scheitert. Saint-Saëns erzählt die Handlung gleichzeitig als Konflikt zweier Völker sowie zweier Menschen. Und er entwirft eine zeitlose Geschichte, die zwischen inniger Liebessehnsucht und ekstatischem Bacchanal aufgespannt ist. Mit dem Protagonistenpaar wiederum gelangen ihm Prototypen des Opernrepertoires: Starke Figuren, changierend zwischen Liebe, Verrat und Tod.


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