Pop / Rock

Sama Dams


In recht kurzer Zeit hat die Formation um Sam Adams ihren Platz zwischen sanftem Prog-Rock und fulminantem Post-Punk gefestigt.

Die Musik von Sama Dams beraubt Sie auf höchst virtuose Art – sie raubt Ihnen Ihr Zeitgefühl und lässt Sie sich wundern, wie lange Sie in Sound, Rhythmus und Äther versunken waren. Mit ihrer vierten Veröffentlichung „Say It“ tritt Lisa Adams aus dem Hintergrund hervor und liefert überzeugenden Gesang in ihrem Fanfarensopran zusammen mit ihrem Partner Sam und dem stark texturierten Schlagzeug von Chris Hermsen.

Nahezu als Antwort auf die gedämpfte Ambivalenz, die Bewegungen aus dem früheren „Comfort in Doubt“ der Band markiert, zeigt sich das Trio bei „Say It“ durchgängig auffallend kühn, sowohl musikalisch als auch thematisch. Sam sagt dazu: „Es geht darum, bei allem, was wir denken und fühlen, ehrlicher zu sein.“ Die groovende Kantigkeit, das Markenzeichen der Band sorgt für noch mehr Punch, wenn sie, in Tracks wie „Driving By“, mit direktem Pathos gebündelt wird. In der Verschmelzung der jammernden Mischung des Kollegen aus dem Mittelwesten, Billy Corgan, in seinen besten Zeiten mit dem coolen Synthesizer Hunderter geliebter Soundtracks der 1980-er nimmt Sama Dams ihren deutlich ausgeprägten unerwarteten Sound in das Territorium der Hymnen und das machen sie kühner und empfindlicher Authentizität.

Die Adams, die beide proaktiv die kreative Partnerschaft im Herzen der Band fördern, suchen permanent sowohl außerhalb als auch innerhalb neue Inspirationen. Seit der Veröffentlichung ihres ersten Albums in voller Länge sind sie unermüdlich im In- und Ausland getourt und haben dabei ihre beidhändige Live-Performance zu einer seelenvollen Leichtigkeit weiter entwickelt, die über die Komplexität der Musik hinweg täuscht. Ihre dynamische Kraft ist ansteckend. Sie bringt Nebenprojekte Schreibexperimente hervor, die sich über Staaten und Genre hinweg erstrecken.


Vergangene Termine