Klassik

Salzburg Chamber Soloists


Von der Kompetenz dieses grandiosen Orchesters konnte sich das Villacher Publikum bereits im Jahre 2005 überzeugen. Im Mittelpunkt des heurigen Programmes stehen wunderschöne Raritäten der Kompositionskunst, in deren Mittelpunkt das Thema „Trauer“ steht.

Programm:

Antonio Vivaldi, Sonata für Streicher in Es-Dur, RV 130 , „Al Santo Sepolcro"
Toru Takemitsu, Requiem für Streicher
Valentin Silvestrov, Konzert für Klavier und Streicher „Epitaph“
Georgs Pelecis, Concertino bianco für Klavier und Streicher in C-Dur
W. A. Mozart / Peter Lichtenthal: Requiem

Als der Geiger Lavard Skou-Larsen 1991 mit einer Handvoll ausgezeichneter Kollegen aus ganz Europa ein Ensemble gründete, hatten sie den unvergessenen Sandor Végh als Vorbild, dessen Charisma so manches Mitglied der Gruppe entscheidend geprägt hat. Welch grandioses Orchester entstanden ist, davon konnte sich das Villacher Publikum bereits 2005 überzeugen. Im Mittelpunkt des Programmes stehen wunderschöne Raritäten der Kompositionskunst, in deren Mittelpunkt das Thema "Trauer" steht.

Der ukrainische Komponist Valentin Silvestrov gilt als einer der führenden Vertreter der "Kiever Avantgarde". Der Tod seiner Frau Larissa stellte einen immens großen Einschnitt in seinem kompositorischen Schaffen dar. Ihre profunden Ratschläge über seine Werke waren unterstützend und prägend für seinen künstlerischen Weg. Doch erst nach ihrem Tod widmete er ihr mehrere Stücke, so auch das Konzert für Klavier und Streicher "Epitaph".

"Spiele jeden Ton so, als ob es um Dein Leben ginge", diesen Satz von Friedrich Gulda hat sich die österreichisch-russische Pianistin Lisa Smirnova zu Eigen gemacht. Kritiker überschlagen sich bei ihrem eindringlichen, präzisen und intensiven Spiel, nennen sie in einem Atemzug mit Gulda, was sie natürlich besonders freut. "Er ist mein großes Vorbild. Ich kann nur bescheiden hoffen, dass ich in die gleiche Richtung gehe". Bereits im Alter von 20 Jahren debütierte Lisa Smirnova in der Carnegie Hall in New York, nur wenig später in der Suntory Hall in Tokyos. "Begeisterung ist der Motor für alles, sie trägt einen, egal ob im Leben oder in der Kunst", sagt sie. Und getragen wurde sie allemal von ihr, im buchstäblichen Sinne über zwei Kulturen hinweg, vom Osten in den Westen, von Moskau bis hin nach Wien, wo sie heute lebt.


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